Die steirische Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom (ÖPV) bezog heute im Rahmen einer Pressekonferenz auch Stellung zur Debatte der Wehrpflicht.
Soll der Wehrdienst auf Frauen ausgeweitet werden? Nachdem in Österreich aktuell über eine Verlängerung des Wehr- und Zivildienstes bei Männern diskutiert wird – eine Volksbefragung steht im Raum –, stellt sich auch diese Frage. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) lehnt die Pflicht für Frauen derzeit ab, ein längerer Wehrdienst bei Männern könnte schon mit 2027 kommen.
Im Zuge einer Pressekonferenz am Montag meinte die steirische Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom (ÖVP), dass man „offen darüber sprechen und diskutieren sollte“. Erst über den Wehr- bzw. Zivildienst von Frauen zu sprechen, „wenn wir absolute Gleichberechtigung erreicht haben“, empfinde sie nicht als richtigen Zugang. Dann sei man nie gleichberechtigt. Das Gespräch sei zu führen, so Khom.
Kritik von KPÖ
Klar gegen eine Wehrpflicht von Frauen positionieren sich die Kommunisten. „Wer von Gleichstellung spricht, muss bei gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit, bei fair verteilten Sorgearbeiten und bei sozialer Absicherung ansetzen – nicht bei einer Ausweitung der Wehrpflicht“, so die steirische KPÖ zu Mittag in einer Aussendung.
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