Die Steiermark zieht zur Halbzeit der laufenden Wintersaison positive Zwischenbilanz. Von November bis inklusive Jänner wurden laut Hochrechnung der Landesstatistik insgesamt 963.600 Ankünfte und 2.985.500 Nächtigungen registriert. Das entspricht einem Zuwachs von 5,4 Prozent bei den Ankünften und einem Plus von 3,9 Prozent bei den Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Als wichtigster internationaler Markt nach Nächtigungen bleibt Deutschland mit 571.900 Nächtigungen (+5,2 Prozent) und 140.200 Ankünften (+8,6 Prozent). Besonders dynamisch entwickelte sich Bayern mit 169.400 Nächtigungen (+26,9 Prozent) und 49.900 Ankünften (+19,2 Prozent). Zuwächse gab es auch aus Tschechien (+8,3 Prozent Nächtigungen), der Slowakei (+10,5 Prozent), Polen (+18,7 Prozent) sowie Italien und den Niederlanden. Ungarn verzeichnete bei 202.500 Nächtigungen ein Minus von 1,2 Prozent.
Im Regionsranking liegt die Region Schladming-Dachstein mit 1.033.747 Nächtigungen an erster Stelle. Das entspricht einem Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es folgen die Region Graz mit 451.922 Nächtigungen (+1,1 Prozent) und das Thermen- & Vulkanland mit 437.512 Nächtigungen (-1,3 Prozent).
Der Inlandsmarkt zeigt sich zur Winterhalbzeit stabil mit einem Anstieg von 2,4 Prozent bei den Nächtigungen. „Noch kräftigere Impulse kamen aus dem Ausland mit einem Plus von 8,3 Prozent bei den Gästeankünften. Dies bestätigt erfreulicherweise die Internationalisierungsmaßnahmen im steirischen Tourismus“, kommentiert Landeshauptmann Mario Kunasek die jüngste Bilanz.
Wachstumsmotor im internationalen Bereich bleibt Deutschland mit einem Plus von 8,6 Prozent bei den Ankünften und einem Plus von 5,2 Prozent bei den Nächtigungen. „Besonders dynamisch entwickelte sich dabei Bayern mit knapp 36.000 zusätzlichen Nächtigungen“, sagt Steiermark-Tourismus-Geschäftsführer Michael Feiertag. Weitere Zuwächse kamen aus Tschechien, Polen, den Niederlanden, der Slowakei und Italien.
Gesäuse verzeichnet starkes Minus
Schaut man in die steirischen Regionen, dürfen sich beispielsweise Murau (+7,1 Prozent), Murtal (+8,1 Prozent), das Ausseerland-Salzkammergut (+2,3 Prozent) und die Hochsteiermark (+3,2 Prozent) über Zuwächse freuen. Rückgänge gab es im Thermen- & Vulkanland (-1,3 Prozent), in der Oststeiermark (-1,4 Prozent), in der Südsteiermark (-3,8 Prozent) sowie im Gesäuse (-15,7 Prozent).
Die längste Aufenthaltsdauer wurde in den Erlebnisregionen Murau mit durchschnittlich 4,0 Nächten sowie im Murtal und in Schladming-Dachstein mit jeweils 3,7 Nächten verzeichnet.
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