Ein lokaler Verein erarbeitete ein Konzept für den Fortbetrieb des beliebten Flascherlzuges, der Ende des Jahres eingestellt wurde. Künftig wird es nur noch zwei Fahrten pro Woche geben, Start ist im Frühjahr.
Der Stainzer Flascherlzug ist wieder auf Schiene! Nach Monaten des zähen Ringens um den Fortbestand der weststeirischen Touristenattraktion gibt es nun nach „Krone“-Informationen einen konkreten Zeitplan, wann die Schmalspurbahn, die Ende des Jahres ihren Betrieb einstellen musste, wieder zwischen Stainz und Preding verkehrt.
„Wir starten am 2. Mai“, gibt Franz Zettl, Obmann des Vereins Freunde der Stainzerbahn, grünes Licht. Künftig wird am Samstag und Sonntag jeweils um 15 Uhr angeheizt – zwei (teure) Betriebstage fallen damit weg. Bis dato hatte es auch mittwochs und freitags Fahrten gegeben.
Wir haben den Zug um einen Euro an den Verein verpachtet und sind sehr froh, dass er weitergeführt wird. Er ist ja unser Aushänge- schild.
Bürgermeister Karl Bohnstingl
„Wir basteln gerade an einer neuen Homepage, aber Buchungen sind unter www.flascherlzug.at für das heurige Jahr bereits möglich“, sagt Zettl, der mit seinem Kollegen und Betriebsleiter Helmut Poglitsch in den vergangenen Wochen ein neues Finanzierungs-Konzept erarbeitet hat. Schon jetzt gebe es zahlreiche Anfragen, „das Echo ist sehr positiv“.
Wie berichtet, verpachtet die Gemeinde als Eigentümerin die Bahn um einen Euro an den Verein. Der Betrieb soll durch Ticketerlöse finanziert werden, dazu gibt es noch eine Förderung vom Land und gut 20.000 Euro aus der Stainzer Ortskassa.
Außerdem wurde die kostenintensive Generalsanierung verschoben, nur die wichtigsten, der Sicherheit der Passagiere dienenden Instandhaltungsarbeiten werden durchgeführt. „So gelingt es uns, den Flascherlzug zu erhalten“, sagt der Stainzer Bürgermeister Karl Bohnstingl (ÖVP) zur „Krone“. „Wir haben hinter den Kulissen gemeinsam mit Herrn Zettl und Herrn Poglitsch versucht, unser Aushängeschild zu bewahren. Unseren bunten Zug kennt man ja sogar in Wien.“
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