Fast alle acht Minuten rücken in Niederösterreich Feuerwehrleute aus, um Leben sowie Hab und Gut zu retten. 2025 war geprägt von einer steigenden Zahl an Löscheinsätzen.
Nach dem Hochwasserjahr 2024 mit stark erhöhten Einsatzzahlen zeigte sich im Vorjahr ein völlig anderes Bild: Statt Wasser prägten Brände das Geschehen. Es ist eine Zahl, die nachdenklich stimmt: 8410-mal musste die Feuerwehrmänner und -frauen in Niederösterreich wegen Bränden ausrücken. „Das ist ein Anstieg um 16 Prozent“, lautet die Mahnung bei der Feuerwehr-Jahresbilanz diese Woche. Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner sieht als Brandursache allzu oft Akkus – sei es in Scootern, Handys oder Werkzeugen. Veraltet oder überhitzt können sie sich gefährlich entzünden. Aber auch zu Flur- und Waldbrände wurden die Florianis oft gerufen.
„Sicherheit ist bei uns kein Ausnahmezustand, sondern dank unserer Florianis dauerhaft“, dankt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner den mehr als 105.000 freiwilligen Feuerwehrmitgliedern in Niederösterreich, die im vergangenen Jahr 7,5 Millionen Arbeitsstunden geleistet haben. Auch über das eigene Heimatland hinaus: Löschkräfte aus NÖ standen im vorjahr auch bei Waldbränden in Griechenland im Einsatz.
Immer mehr Frauen bei FF
Wer anderen so viel hilft, dem müsse auch vom Land Unterstützung gezeigt werden, betont Landesvize Stephan Pernkopf. 48 neue moderne Hilfsleistungsfahrzeuge wurden im 2025 in Dienst gestellt, damit im Notfall Zeit und Kosten gespart werden können. Durch die vielen Freiwilligen spart die Feuerwehr laut Fahrafellner zudem satte 258 Millionen Euro, die eine Berufsfeuerwehr kosten würde. Tief in die Gemeinden verwurzelt, übernehmen auch immer mehr Frauen und junge Menschen bei ihren örtlichen Feuerwehren Verantwortung.
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