Drama nach Gschnas

Alarm um Frauenleiche in einem einsamen Feld

Niederösterreich
19.02.2026 17:00

Auf dem Heimweg vom lustigen Faschingstreiben kam eine 46-Jährige im Mostviertel (NÖ) zu Tode. Befürchtete man nach dem Auffinden der Leiche ein Gewaltverbrechen, ergaben Ermittlungen, dass die Frau erfroren sein dürfte.

Es war gar lustig und beschwingt zugegangen am traditionellen „Musi-Gschnas“ in Haidershofen im Bezirk Amstetten. Denn die Klänge des „Haiho“-Musikvereins animierten zu heftigem Tanze. Irgendwann in den Stunden nach Mitternacht – der Aschermittwoch war schon angebrochen – machte sich auch eine der Besucherinnen auf den Nachhauseweg. „Bis zu ihrem Haus, wo sie alleine mit ihrer Mutter lebte, wären es drei bis vier Kilometer gewesen“, schildern Ermittler, die von örtlichen Polizisten anfangs zu einem „bedenklichen Todesfall“ alarmiert worden waren.

Passanten entdeckten die Tote
Im Raum stand zuerst sogar ein schreckliches Gewaltverbrechen an der Frau. Denn zwei Jogger und eine Spaziergängerin hatten nach Auffinden des leblosen Körpers der 46-Jährigen den schlimmsten Fall, nämlich einen Mord durch einen oder mehrere Unbekannte befürchtet.

Untersuchung der Todesursache
Doch rasch stellte sich bei einer ersten Tatort-Aufnahme ein natürlicher Tod auf einem einsamen und bitterkalten Acker nahe Haag heraus. Denn Anzeichen von Verletzungen, die auf einen Angriff mit einem Stein oder gar einer Waffe hingedeutet hätten, wurden am Körper der Toten nicht entdeckt. Jetzt wird untersucht, wie die Gschnas-Besucherin verstorben sein könnte.

Polizisten rekonstruieren das Todesdrama im Mostviertel.
Polizisten rekonstruieren das Todesdrama im Mostviertel.(Bild: Markus Tschepp)

Eisige Kälte als Verhängnis
Sie dürfte jedenfalls den Ort des Festes, das ehemalige Abfallsammelzentrum im Ortsteil Vestenthal, bereits etwas alkoholisiert verlassen haben. Die Kriminalisten aus St. Pölten konnten rekonstruieren, dass die Frau auf einem Güterweg, der besonders im Dunkeln liegt, offenbar ins Stolpern geraten und in einen tiefer gelegenen Acker gestürzt war. Von dort aus gelang es ihr nicht mehr, zurück auf die Straße zu kommen. Die Mostviertlerin erfror wohl einsam und hilflos ...

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