Seit drei Jahrzehnten findet alle zwei Jahre der Kärntner Volksmusikwettbewerb statt. Samstag und Sonntag spielen über 80 Teilnehmer um einen Preis im Schloss Krastowitz.
Es ist schön, dass so viele junge Volksmusikanten dabei sind und mit Freude auf die Bühne treten“, sagt Christian Brugger, der Fachgruppenleiter für Steirische Harmonika und Volksmusik der Musikschulen des Landes. Beim 15. Volksmusikwettbewerb am Samstag und Sonntag im Schloss Krastowitz bei Klagenfurt liefern sich 84 Burschen und Mädchen ab sieben Jahren ein musikalisches Kräftemessen. Juroren aus ganz Österreich bewerten die Auftritte. Auch die „Krone“ ist dabei.
17 Ensembles in verschiedensten Besetzungen und 23 Solisten an der Steirischen Harmonika machen mit.
Einer von ihnen ist Rafael Zechner aus Magdalensberg. Der Elfjährige spielt seit fünf Jahren Harmonika und hatte bereits einen großen Auftritt im Hartlstadl in Neuhaus. „Ich steh’ total auf die Harmonika! Beim Wiesenmarkt hab’ ich das Instrument erstmals gehört.“ Rafael, der Musiklehrer werden will, gibt zu: „A bissl aufgeregt bin i schon.“
Bereits erfolgreich ist das „Liesertaler Saitnquartett“: „Es wird geübt, geprobt, am allermeisten wird gelacht!“ Eines ihrer fünf Stücke, ein Boarischer, heißt „Mir san a so nia daham“. „Das passt“, lachen die Mädels.
Jung ist das „Ensemble Steffiza“. „Wir studieren an der Gustav-Mahler-Musikuni. Zufällig waren wir im selben Kurs, jetzt wird aufg’spielt“, so Stephanie Holzer. Die mehrfache Kärntner Harmonika-Meisterin Laura Rampitsch ist ebenfalls im Ensemble, das auch Eigenkompositionen wie „Im 316-er“ spielt. „Wir singen bei einem Stück.“
Bis zum Festkonzert am Sonntag (17 Uhr) stehen die Sieger fest.
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