Dank Medizin-Uni

Endlich gibt es wieder genügend Jungärzte in OÖ

Oberösterreich
15.02.2026 11:20

Während diverse Probleme in der Patientenversorgung – sei es im Linzer Kepler Uniklinikum oder in Häusern der Gesundheitsholding in der Peripherie wie in Rohrbach – für negative Schlagzeilen sorgen, wird eine durchaus positive Entwicklung meist übersehen.

Die Linzer Medizin-Fakultät der Johannes Kepler Uni (JKU) entpuppt sich zwölf Jahre nach ihrer Gründung zunehmend als ein Erfolgsprojekt. 2014/15 gab es 60 Studenten, mittlerweile sind es aber bereits 330 Studienanfänger. Dadurch steigt auch die Zahl der Absolventen stetig an. Laut JKU wurden bis heute von der Medizinischen Fakultät 491 Jung-Ärzte ausgebildet – mit dem äußerst angenehmen Effekt, dass erstmals seit vielen Jahren die Besetzung der Basisärztestellen – das sind die ehemaligen Turnusarztposten – in den heimischen Kliniken laut Gesundheitskasse „sehr gut möglich“ ist. 

„Haben kein Problem mehr, jungee Ärzte zu bekommen“
Das bestätigt beispielsweise auch Suchtprimar Kurosch Yazdi-Zorn vom Neuromed Campus: „Jahrelang war es uns nicht möglich, alle Turnusstellen zu besetzen. Mittlerweile haben wir kein Problem mehr, junge Ärzte zu finden. Das entlastet unser System, auch weil viele im Anschluss bleiben.“

Die jungen Ärzte bekommen seit 2015 nach der Universität eine Basisausbildung für neun Monate, bevor sie sich dann für ein Fach zur Facharztausbildung – zu diesen Fächern gehört dann auch die Allgemeinmedizin – entscheiden. 

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