In der Gesundheitsversorgung hält die Digitalisierung nur langsam Einzug. Schnell geht es im Bezirkskrankenhaus in St. Johann in Tirol. Dort werden wichtige Befunde jetzt in die Elektronische Gesundheitsakte eingespeist. Was bringt das den Patienten und Ärzten?
Viele Patienten kennen das: Nach Untersuchungen im Krankenhaus dauert es gefühlt ewig, bis man selbst, der Hausarzt und andere behandelnde Mediziner alle wichtigen Befunde vorliegen hat bzw. haben.
Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) soll den Informationsfluss in Zukunft beschleunigen. Doch vielerorts hakt es noch. Nicht jedoch im Krankenhaus St. Johann. Laut eigenen Angaben ist St. Johann das erste Tiroler Spital, in dem neben radiologischen Befunden auch vollständige Röntgen-, CT- und MRT-Bilder in die ELGA eingespeist werden.
„Die Einspeisung radiologischer Bilddaten in ELGA verbessert die Patientenversorgung bei gewährleistetem Datenschutz“, erklärt Michael Koch, IT-Leiter des Bezirksspitals. Damit werde die Abstimmung zwischen den behandelnden Medizinern deutlich erleichtert. Das spare Zeit, weitere Untersuchungen und ermögliche eine schnelle und lückenlose Behandlung. Koch verweist gleichzeitig auf strenge gesetzliche Vorgaben zum Datenschutz: „Zugriffe sind streng geregelt und nur für berechtigte Personen möglich.“
Vor Kurzem hat St. Johann bereits mit einer Österreich-Premiere aufhorchen lassen. Wie berichtet, werden Entlassungsbriefe neuerdings mithilfe von KI in patientenfreundliche Sprache übersetzt.
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