Der österreichische Arbeitsmarkt ist mit Gegenwind ins neue Jahr gestartet: Die Zahl der Menschen ohne Job oder in AMS-Schulungen ist im Jänner spürbar gestiegen. Neue Zahlen zeigen, dass sich der Aufwärtstrend bei der Arbeitslosigkeit weiter beschleunigt hat – und ein Ende vorerst nicht in Sicht ist.
Ende Jänner waren in Österreich insgesamt 456.192 Personen arbeitslos gemeldet oder nahmen an einer Schulung des Arbeitsmarktservice (AMS) teil. Das entspricht einem Plus von 2,4 Prozent beziehungsweise 10.679 Menschen im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Anstieg hat sich weiter verstärkt
Wie das AMS und das Arbeitsministerium am Montag mitteilten, hat sich der Anstieg damit gegenüber Dezember weiter verstärkt: Damals lag das Plus im Jahresabstand noch bei 2 Prozent.
Auch die Arbeitslosenquote ist gestiegen. Laut einem Vorabschätzwert liegt sie nun bei 8,8 Prozent. Das sind 0,3 Prozentpunkte mehr als im Jänner des Vorjahres.
Talsohle noch nicht durchschritten
Das AMS verwies in seiner Einschätzung darauf, dass die Talsohle am Arbeitsmarkt noch nicht zur Gänze durchschritten sei. Die aktuellen Zahlen zum Jahresbeginn deuten damit weiterhin auf eine angespannte Lage am heimischen Arbeitsmarkt hin.
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