„Musikalische Glanzlichter“ erlebte man beim Konzertabend der Musikschule Linz im Oberbank Donauforum. Im voll besetzten Großen Saal präsentierten acht junge, hochbegabte und bemerkenswert fleißige Musikerinnen und Musiker ihr außergewöhnliches Können. Ein gelungener Abend!
Unter dem Motto „Musikalische Glanzlichter“ wurden acht Linzer Musikschülerinnen und -schüler mit außergewöhnlichem Potenzial ins öffentliche Rampenlicht gerückt. Sie beeindruckten mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm, das sowohl technische Virtuosität als auch musikalische Reife erkennen ließ.
Der erst 13-jährige Le Nhat Tien eröffnete den Abend mit absoluter Virtuosität auf der Gitarre und begeisterte mit einer „Fantasia“. Annika Hofer (17) brillierte mit einer temperamentvollen Tango-Etüde von Astor Piazzolla. Raphael Obergottsberger, der erst seit fünf Jahren Trompetenunterricht erhält, ließ musikalische Reife und Ausdruckskraft hören.
Auch „virtuose“ Musik kann großen Spaß machen
Einen schwungvollen dritten Satz aus Mozarts Konzert für zwei Klaviere servierten die erst zwölfjährigen Ines Röbl und Moritz Schmuckermair, die mit sichtbarer Spielfreude überzeugten. Nora Gillesberger gestaltete den ersten Satz aus Elgars Cellokonzert mit viel Gefühl und musikalischer Tiefe.
Die 13-jährige Geigerin Ann-Sophie Schöggl wagte sich souverän an ein anspruchsvolles Konzert von Henryk Wieniawski. Den unterhaltsamen Abschluss des Abends bildete Klara Wienerroither mit „The Girl in 14G“ von Jeanine Tesori.
Auch das Symphonische Orchester der Musikschule der Stadt Linz, bestehend aus LehrerInnen und SchülerInnen, hinterließ einen hervorragenden Eindruck. Für fein abgestimmte Dynamik und präzises Zusammenspiel sorgte der international geschätzte Linzer Dirigent Vinzenz Praxmarer.
Ein Abend mit außergewöhnlichen Leistungen und – weitweg von „Drill“ – erfrischend junge Menschen, die mit Freude und Begeisterung ihr Talent entfalten durften.