Ein frühes Aus beim Heim-Weltcup besiegelte das Ende des Olympia-Traums. Arvid Auner scheiterte an einer zu starken eigenen Mannschaft: „Es tut weh, aber daraus kann ich lernen.“
„Die Enttäuschung ist sehr groß“, gestand Snowboarder Arvid Auner nach dem Parallel-Riesentorlauf (PGS) am Freitag auf der Kärntner Simonhöhe. Jenem Rennen, in dem der Slalom-Spezialist doch noch auf den Olympia-Zug aufspringen wollte. Und das für ihn schon nach der Qualifikation zu Ende war. „Ich habe heute noch einmal alles in die Waagschale geworfen und mein Bestmögliches abgeliefert. Das hat leider nicht gereicht“, erklärte der Grazer nach dem Aus.
Sieben Hundertstel zu viel hatte er in den beiden Quali-Läufen verloren, damit zum vierten Mal im achten PGS der Saison den Sprung in die Achtelfinale verpasst. Das ist in der starken ÖSV-Mannschaft zu wenig für die Olympia-Teilnahme. Mit Platz 18 auf der Simonhöhe und Rang 21 im Disziplinen-Weltcup liegt Auner zwei Tage vor Nominierungsschluss hinter vier Teamkollegen und ist damit im wahrsten Sinne des Wortes das fünfte Rad am Wagen nach Mailand und Cortina.
Freund Karl spendet Trost
“Ich habe zwar sehr viel Freude am langen Brett, aber der Funke fehlt noch“, zeigte sich Auner selbstkritisch. Seine Teamkameraden trösteten ihn im Zielraum, Freund und Zimmerkollege Benjamin Karl unterhielt sich noch lange nach Rennende mit Auner.
Benni hat zu mir gesagt, dass jeder große Sportler solche Momente hinter sich hat.
Arvid Auner über „Tröster“ Karl
„Benni hat zu mir gesagt, dass jeder große Sportler solche Momente hinter sich hat. Es tut weh, aber daraus kann ich viel mehr lernen“, gestand Arvid, der sich nun über den nicht-olympischen Parallel-Slalom wieder in gute Stimmung bringen will.
Voller Fokus auf den Slalom
„Für mich ist Slalom fahren wie Rallye und der Riesentorlauf wie Nascar – einfach nur im Kreis fahren“, erklärte der Grazer, der in seiner Spezialdisziplin nicht nur Weltcup-Titelverteidiger, sondern auch zweifacher VIzeweltmeister ist. „Es gibt noch die kleine Slalom-Kristallkugel. Die werde ich in Angriff nehmen, auch wenn diese Disziplin in dieser Saison nicht das Wichtigste ist.“
Bei Olympia wird er Fabian Obmann (am Freitag Zweiter auf der Simonhöhe), Alex Payer, Andi Prommegger und Karl die Daumen drücken. Auch das dreiköpfige Damen-Team (Sabine Payer, Claudia Riegler, Martina Ankele) tritt die Reise nach Italien ohne steirische Beteiligung an.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.