Andreas Goldberger, Hannes Trinkl, Christian Hoffmann und Michael Hayböck ließen Oberösterreich einst bei den Winterspielen jubeln. Doch die letzte Medaille ist bereits 12 Jahre her, die letzte Einzel-Medaille sogar 24! Die „Krone“ gibt einen Überblick über unsere Hoffnungen für Olympia 2026.
Schon als Kind hab’ ich davon geträumt, einmal bei Olympia dabei zu sein“, sagt Andreas Goldberger, der viermal bei den Spielen war. „Goldi“ war’s, der mit Bronze auf der Großschanze und im Team 1994 in Lillehammer Oberösterreichs erste Medaillen bei Winterspielen eroberte, welche 1924 in Chamonix erstmals ausgetragen worden waren. „Bei Bronze hab’ ich mir gedacht: ’Naja, ich hätt’ schon gern die Goldene. Aber im Endeffekt musst du froh sein, wenn du überhaupt eine hast“, so der damals 21-Jährige. Wie besonders olympisches Edelmetall ist, zeigt auch, dass Oberösterreich bei Winterspielen erst sieben Stück holte:
Nach Goldberger schlug 1998 in Nagano Hannes Trinkl mit Abfahrts-Bronze zu, dazu Christian Hoffmann mit Langlauf-Bronze. 2002 in Salt Lake City holte Hoffmann über die 30 km Freistil Oberösterreichs bis heute einziges Gold – und vor 24 Jahren die letzte Einzel-Medaille!
Auch das letzte Edelmetall überhaupt ist schon 12 Jahre her, denn es „klimperte“ nur noch 2014: Skispringer Michael Hayböck und der ebenfalls für Hinzenbach gestartete Thomas Diethart holten Team-Silber.
2018 in Pyeongchang und 2022 in Peking gab’s Leermeldungen. Heuer soll die Durststrecke enden! Die größten Hoffnungen: Kriechmayr, Mühlbacher! In 15 Tagen werden in Mailand die Spiele eröffnet. Am Montag veröffentlichen ÖSV und ÖOC die Nominierungen. Und so sieht‘s aus OÖ-Sicht aus:
Womit das OÖ-Team ähnlich groß sein wird wie 2022 mit acht Startern. Am Montag steht fest, wer Oberösterreich vertreten und heuer zu olympischen Ehren kommen wird.
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