Passanten warnen

Stadtplatz als Eiswüste: „Liegst auf der Schnauze“

Tirol
22.01.2026 09:30

Einer hügeligen Eislandschaft glich der um teures Geld gestaltete Bozner Platz in Innsbruck – und das tagelang. Ein Anruf der „Krone“ brachte den Stadtmagistrat in Schwung. 

„Quer über den Bozner Platz brauchst nit gehn, da liegst auf der Schnauze. Alles mit Eishügeln zu“, schildert eine Passantin. Ein weiterer ließ der „Krone“ Fotos zukommen, die die neugestaltete „Piazza“ wie einen Eislaufplatz aussehen lassen.

Die „Krone“ fragte im Büro des Bürgermeisters nach, ob hier der Winterdienst womöglich aus Umweltschutzgründen eingestellt worden ist bzw. ob die Stadt denn keine Sorgen bezüglich Haftung hat.

Rampe wegen Sturzgefahr entfernt
Schließlich ist es noch nicht lange her, da musste in der nahen Maria-Theresien-Straße um teures Geld eine Rampe zu einem Brunnen entfernt werden, weil eine Passantin darüber gestürzt war. Akute Sturzgefahr herrschte die vergangenen Tage auch hier.

„Normalerweise müsste die Stadt diesen Bereich absperren oder zumindest ein Schild aufstellen, Betreten auf eigene Gefahr. So gefährlich ist das hier“, schildert ein Passant beim Lokalaugenschein. Tatsächlich übersäten bis Mittwochfrüh zahllose Eishügel die „Schwammstadt“. Offenbar kann das Wasser schlecht versickern.

Zitat Icon

Die Wege werden laufend kontrolliert und bei Bedarf nachgestreut. Wir ersuchen die Bevölkerung dennoch um entsprechende Vorsicht. 

Amtsvorstand Johannes Wetzinger

Kurz vor Mittag tauchte dann ein städtischer Streuwagen auf und brachte großflächig Kies auf. Gefahr gebannt! Aber vorsichtig muss man beim Queren des neuen Platzes trotzdem sein.

„Aufgrund der aktuellen Wetterlage – mit einem raschen Wechsel von Kälte zu milderen Temperaturen – kann es punktuell zu Eisbildung kommen“, heißt es in der offiziellen Medienmitteilung. Die städtische Straßenmeisterei habe umgehend reagiert.

Vereiste Bereiche über Bürger-App melden
„Wir ersuchen die Bevölkerung dennoch um entsprechende Vorsicht und empfehlen, die gestreuten und befestigten Flächen zu benützen. Zusätzlich bitten wir die Bürgerinnen und Bürger, vereiste Bereiche möglichst rasch über die städtische App (www.buergermeldungen.com) zu melden.“ 

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