Vorarlberg stockt seine E-Bus-Flotte deutlich auf, verkündet die Zündung des Elektroturbos – und will damit den Klimazielen näher kommen. Bereits 100 Linienbusse brummen nur noch elektrisch.
Mit Anfang des Jahres 2026 ist in Vorarlberg bereits jeder dritte Linienbus einer mit Elektroantrieb. Damit wird Vorarlberg österreichweit zum Bundesland mit der aktuell größten E-Bus-Flotte. Rund 100 Busse sind jetzt bereits im Einsatz. Bis Mai wächst der E-Bus-Fuhrpark weiter an – nämlich auf insgesamt 141 Stück. Mehr als die Hälfte der E-Brummer werden dabei von ÖBB Postbus betrieben. Die Postbus-Garage in Wolfurt wurde in den vergangenen Monaten intensiv auf die Ankunft der neuen Elektroflotte vorbereitet, zudem ist sie nun auch der größte Ladestandort für E-Busse in Österreich.
„Der verstärkte Einsatz emissionsfreier Antriebe, dort wo es Sinn macht, trägt maßgeblich zur Verbesserung der Luftqualität und damit zur Steigerung der Lebensqualität bei“, erklärte Landesstatthalter Christof Bitschi am Montag in Wolfurt. „Gleichzeitig stärkt diese Entwicklung die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Region“, meinte er weiter. Das Projekt füge sich nahtlos in die langfristige Mobilitätsentwicklung Vorarlbergs ein und unterstütze damit die ambitionierten Klimaziele.
Modernisierung in Rekordzeit
Innerhalb von nur zwei Jahren stellt Vorarlberg damit ein Drittel der gesamten Busflotte auf Elektroantriebe um. „Wir haben alle verfügbaren Kräfte gebündelt und mit der großen Modernisierung der Vorarlberger Busflotte in Rekordzeit den Elektroturbo gezündet“, sagte der Geschäftsführer des Verkehrsverbund Vorarlberg, Christian Hillbrand.
Die neuen, emissionsfrei betriebenen Busse des Herstellers MAN kommen in zwei Varianten – Niederflurbusse mit 18 Metern bzw. 12 Metern Länge – zum Einsatz. Mit Reichweiten von bis zu 250 beziehungsweise 300 Kilometern sind sie optimal für den Linienbetrieb ausgelegt. Der elektrische Antrieb ist zudem deutlich leiser als herkömmliche Dieselbusse – ein zusätzliches Plus.
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