Beim Bleiburger Faschingskabarett geht mit Vollgas die Post ab und sorgt in dem Künstlerstädtchen für einen Ausnahmezustand.
Seit Jahrzehnten geht es im kleinen Kulturstädtchen Bleiburg während der Faschingszeit drunter und drüber. Das sorgt für Aufmerksamkeit in ganz Österreich, da ja sogar die „Wiener Sängerknaben“, „Politik-Tsunami-Kandidaten“, „Prolo-Raketen“ oder die „Kärntner Komplettkoffer“ auf die Bühne treten. „Teppat sein is unser erstes Gebot“, so Klaus Tschaitschmann, der bei der „Teppinale“ als Biobauer, mit Quetschen und als „Startenor“ zu hören ist.
Harmonie sorgt für Erfolg
„Es läuft sehr gut. Wir finden, die Harmonie in unserem Team bringt auch das Publikum sehr gut in Fahrt“, sagt KIB-Obmann Arthur Ottowitz, der mit der KIB-Combo unter der Leitung von Stefan Thaler dem Publikum auch mit seiner Mundharmonika einheizt.
13 Vorstellungen gilt es noch zu bewältigen. „Bei uns herrscht noch Wochen totaler Ausnahmezustand“, so Kabarett-Leiter Philipp Hainz. 19 Minuten dauert sein Vorsorge-Untersuchungs-G’schichtel in Reimform. Gesanglich, instrumental und schauspielerisch steigen die „KIB-ler“ voll aufs Gas. „Durch den Einsatz aller wird unser vielfältiges Kulturprogramm gesponsert“, so Ottowitz.
Sommelier Reinhard Wulz verkostet im 25-jährigen Bühnenjubiläumsjahr Sittersdorfer und Lavanttaler Wein: „Ein Tropfen mit pfeffriger Holundernote, ranzigem Grammelfettg’schmack . . . „. Und die „Teppenklatscha“ haben so einiges im Talon: Wie etwa Frau Mali (Silvana Kert), die einen Besuch in Wien aufs Korn nimmt und dabei im Hotel Sacher, am Stephansdom und in Schönbrunn mit Mundart-Natürlichkeit strotzt.
„Völlig losgelöst von der Erde“ sind 25 Kabarettisten im dreistündigen Programm. „Wichtig ist, dass viel gelacht wird“, so Hainz. 70 Leute stehen im Einsatz, denn auch Maske, Technik, Umbau sind zu bewältigen. Brauhauswirt Stefan Breznik schenkt im Grenzlandheim ein.
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