Die Bezirks-SPÖ und Bürgermeister befürchten das Aus für die Zustellbasis in Jennersdorf und kündigen Widerstand an. Die Post AG verweist auf laufende Analyse des Standorts.
Das Tauziehen um die Post-Zustellbasis in Jennersdorf geht weiter. Seit Herbst warnen die Bezirks-SPÖ und Bürgermeister vor einer Schließung. Die Post AG verwies auf eine laufende Standortanalyse. Nun wird von Informationen berichtet, wonach die Basis im März geschlossen werden soll. „Monate lang hat man unsere Warnungen abgetan und beschwichtigt. Jetzt zeigt sich: Die Sorgen der Bevölkerung und der Beschäftigten waren mehr als berechtigt“, ist Landtagsabgeordneter Fabio Halb (SPÖ) empört. Von der Schließung betroffen wären rund 25 Mitarbeiter, denen Versetzungen an Standorte in der Steiermark drohen würden.
Kritik übt auch Bundesrat Mario Trinkl (SPÖ): „Die Post ist ein Unternehmen mit öffentlichem Auftrag. Wer Standorte im ländlichen Raum zusperrt, stellt diesen Auftrag infrage.“ Tief enttäuscht ist auch Jennersdorfs Bürgermeister Manfred Deutsch (JES): „Diese Entscheidung ist völlig unverständlich und wirtschaftlich unsinnig.“ Alle drei kündigen gemeinsam Widerstand an. Halb wird auch eine Initiative im Landtag setzen.
Post: „Arbeiten erst an der Bewertung“
Die Post AG will auf „Krone“-Anfrage eine Schließung nicht bestätigen: „Wir analysieren den Standort derzeit und arbeiten erst an einer Bewertung. Es gibt – Stand heute – keine datenbasierte Grundlage für eine wie auch immer geartete Entscheidung.“ Man werde voraussichtlich erst in den nächsten Monaten zu einer abschließenden Bewertung kommen, heißt es.
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