„Lüsterne Gedanken“
Politiker möchte Sündensteuer für OnlyFans-Girls
„OnlyFans“-Schönheiten stöhnen - über den Plan eines Politikers, der eine „Sündensteuer“ einführen will. Auch Kunden sollen künftig (noch mehr) zur Kasse gebeten werden.
Geht es nach James Fishback, müssen sich auch deren männliche Kunden – in seinen Worten: „die kranken Männer online“ – auf ebenfalls 50 Prozent Strafsteuersatz für jedes Abo einstellen.
„Frauen könnten Kinder großziehen“
Im Interview mit den „NXR Studios“ verkündete der Politiker (Bild siehe unten), dass er mit seiner „Sin Tax“ die jungen Frauen von sündigen Jobs abschrecken will: „Ich will nicht, dass diese jungen Frauen, die sonst verheiratet sein und Kinder großziehen könnten, ihre Körper verkaufen. Und ich will nicht, dass christliche junge Männer dazu verführt werden, lüsterne Gedanken zu haben.“
Sophie Rain, eine der bekanntesten „OnlyFans“-Diven der Welt, schoss auf ihrem Instagram gegen den Plan des 31-jährigen politischen Newcomers: „Das ist das Dümmste, was ich je gehört habe!“
OnlyFans-Millionärin Sophia Rain in einer Stellungnahme:
Die Gründerin des sogenannten Bop-Houses, in dem gleich mehrere der erfolgreichsten „OnlyFans“-Schönheiten leben, will nach eigenen Angaben zwischen 2023 und 2025 knapp 95 Millionen Dollar verdient haben.
„Millionen an Steuern bezahlt“
Die 21-Jährige schimpft: „Ich habe bereits Millionen an Steuer bezahlt, das Ganze ist vollkommen unlogisch.“ Rain, die behauptet noch Jungfrau zu sein, attackiert auch Fishbacks Beschreibung von „OnlyFans“-Girls als gottlose Sünderinnen: „Ich bin in einem christlichen Haushalt groß geworden und jeden Sonntag zur Kirche gegangen. Mich als Hure zu beschimpfen und meinen Job als unsittlich hinzustellen, beweist, dass er kein wirklicher Christ ist. Denn Jesus hat uns beigebracht, unsere Nächsten zu lieben.“
Auch die waffentragende, konservative Influencerin Anya Lacey (19) hält nichts von Fishbacks politischer Agenda: „Ich würde dann Florida verlassen. Das Ganze ist heuchlerisch. Miami wurde von Kokaingeldern gebaut und Alkohol, Marihuana oder Stripclubs sind dann ja auch sündhaft.“
Fishback lässt sich durch die Kritik nicht beirren. Er argumentiert, dass er über 200 Millionen Dollar an Extra-Steuern einnehmen würde, mit denen er das Schulessen im Bundesstaat qualitativ verbessern will.








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