Wirtschaftsstandort

Industriellenvereinigung drängt zum Handeln

Vorarlberg
12.01.2026 19:01

Beim traditionellen Neujahrsempfang präsentierte Elmar Hartmann die neue Strategie der Industriellenvereinigung Vorarlberg (IVV), um die Ländle-Wirtschaft für die Zukunft zu rüsten.

Es sind vier Themenfelder, auf die sich die IVV in ihrem neuen Strategiepapier konzentriert. Ziel ist es, für die Weiterentwicklung des Industriestandorts Vorarlberg zu sorgen – unter zunehmend verschärften globalen Rahmenbedingungen. Bei einem Festakt im Lichtforum der Zumtobel Group in Dornbirn beleuchtete IVV-Präsident Elmar Hartmann vor rund 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung die neuen Schwerpunkte des Orientierungsrahmens „(V)orwärts in eine exzellente Zukunft – 2035+“. 

Hartmann rief auf, zur Tat zu schreiten
Vorarlberg stehe vor tiefgreifenden Herausforderungen, erklärte er. „Hohe Kosten, Bürokratie, Fachkräftemangel und geopolitische Spannungen belasteten Wirtschaft und Gesellschaft, während neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, Robotik und Digitalisierung Wirtschaft und Arbeitswelt grundlegend verändern. Große Wirtschaftsräume investieren Milliarden in Zukunftstechnologien. Wer jetzt nicht entschlossen handelt, riskiert, den Anschluss zu verlieren“, so Hartmann. Die vier zu beackernden Schwerpunkte sind :

  • die Stärkung von Forschung, Technologie und Unternehmertum.
  • Zukunftskompetenzen der Arbeitskräfte stärken, also etwa Kreativität und Umgang mit KI. Weiterbildungsmöglichkeiten ausbauen.
  • Internationale Vernetzungen und Kooperationen,, Bildungspartnerschaften bei gleichzeitiger regionaler Verwurzelung
  • Wirtschaftliche Stärke und gesellschaftliche Verantwortung für Umwelt, Bildung, Kultur und Gemeinwesen.

In diesen vier Feldern hat die IVV mehrere Handlungsempfehlungen erarbeitet. Mit einem Appell richtete sich Hartmann auch an die Politik: „Nur gemeinsam lassen sich die aktuellen Herausforderungen meistern: Durch Kooperation statt Parallelstrukturen, Tempo statt Stillstand und Pragmatismus statt Überregulierung.“ Gestalten statt Abwarten, das sei die Devise.

Porträt von Vorarlberg-Krone
Vorarlberg-Krone
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