AK holte 9500 Euro

Monteur erhielt Taggelder und Überstunden nicht

Kärnten
12.01.2026 08:55

Nach Jahren unbezahlter Taggelder und Überstunden half die Arbeiterkammer Kärnten einem Monteur, seine Ansprüche erfolgreich durchzusetzen und Geld zurückzufordern.

Acht Jahre lang arbeitete ein engagierter Monteur in seinem Beruf. Jeden Monat fielen für ihn Aufwände an, etwa für die Verpflegung bei Montagetätigkeiten. Diese sind in der Regel durch das sogenannte Taggeld laut Kollektivvertrag (KV) für Arbeiter im Metallgewerbe abgedeckt. Der Monteur bemerkte im Laufe der Jahre, dass die Zahlungen nicht der KV-Höhe entsprachen – bis das Taggeld schließlich komplett ausblieb. Außerdem wurden geleistete Überstunden nicht ausbezahlt. 

Außergerichtliche Einigung
Als der Arbeitnehmer selbst nicht weiter wusste, wandte er sich an die Arbeiterkammer St. Veit. Bezirksstellenleiter Philipp Parteder prüfte die Unterlagen, rechnete die Differenzen nach und trat in Kontakt mit dem Arbeitgeber. „Wir konnten uns außergerichtlich einigen, der Arbeitgeber stimmte der Zahlung einer pauschalen Gesamtsumme von rund 9500 Euro netto zu, womit alle offenen Forderungen beglichen wurden“, berichtet Parteder.

Beratung Arbeitsrecht

Telefon: 050 477-1004
E-Mail: arbeitsrecht@akktn.at

AK-Präsident Günther Goach betont: „Dieser Fall zeigt, dass die Rechte von Beschäftigten kein Wunschkonzert sind. Der Kollektivvertrag ist bindend, und Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen sich daran halten. Wer Zweifel an der eigenen Lohnabrechnung hat, sollte sofort die AK kontaktieren. Unsere Prüfung ist kostenlos und sichert das zustehende Geld.“

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