Deal mit Westen
Putin lässt für Basketball-Agenten Forscher frei
Im Austausch mit einem von Frankreich aus der Haft entlassenen russischen Basketballspieler lässt Moskau einen inhaftierten französischen Forscher frei.
Der 49-jährige Laurent Vinatier wurde von Präsident Wladimir Putin begnadigt, meldeten staatliche russische Medien am Donnerstag unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst FSB. Der Zentralasien-Experte Vinatier arbeitete in Russland für die Schweizer Nichtregierungsorganisation Zentrum für humanitären Dialog, die auf Konfliktlösung spezialisiert ist.
Vinatier war 2024 festgenommen und verurteilt worden, weil er gegen die Auflagen für sogenannte ausländische Agenten verstoßen habe. 2025 kam eine Anklage wegen angeblicher Spionage dazu. Die Menschenrechtsorganisation Memorial stufte den Franzosen als politischen Gefangenen ein und sprach von einer Geiselhaft, um ihn gegen im Westen verhaftete russische Agenten austauschen zu können.
Beteiligung an großen Hackerangriffen
Dies bewahrheitete sich nun, denn im Gegenzug habe Frankreich den russischen Basketballspieler Daniil Kasatkin aus der Haft entlassen. Der Sportler war im vergangenen Juni auf Antrag der USA wegen des Vorwurfs der Beteiligung an Hackerangriffen festgenommen worden. Sein Anwalt Frederic Belot erklärte, Kasatkin sei am Donnerstag nach Moskau zurückgeflogen.










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