Ein Verletzter

Mega-Stau nach Auffahrunfall im Pfändertunnel

Vorarlberg
07.01.2026 10:50
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Vier Fahrzeuge waren am Dienstagnachmittag in einen Auffahrunfall verwickelt, der sich in der Oströhre des Pfänders ereignet hatte. Eine Person wurde dabei verletzt. Während der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten waren beide Tunnelröhren für rund eineinhalb Stunden gesperrt. 

 

Es war gegen 16 Uhr, als ein Pkw-Lenker gemeinsam mit seiner Familie auf der linken Fahrspur von Dornbirn kommend in Fahrtrichtung Deutschland unterwegs war. Als er aufgrund des zäh fließenden Verkehrs abbremste, krachte der hinter ihm fahrende Lenker in das Heck des Fahrzeugs.  

Gescheitertes Ausweichmanöver
Ein dritter Lenker versuchte, einen weiteren Auffahrunfall zu vermeiden, indem er von der linken auf die rechte Fahrspur wechselte. Das Ausweichmanöver aber scheiterte kläglich, da dort ein vierter Wagen unterwegs war. Die beiden Fahrzeuge kollidierten seitlich miteinander. 

Bei den beiden Kollisionen zog sich einer der Lenker Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung wurde er mit dem Rettungswagen ins Landeskrankenhaus Bregenz gebracht. Die anderen Beteiligten blieben unverletzt. 

Kilometerlange Staus
Die beiden Tunnelröhren waren während des Einsatzes in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Verbindung Richtung Tirol konnte bereits um 17.15 Uhr wieder geöffnet werden, jene Richtung Deutschland um 17.30 Uhr. Nicht zuletzt wegen des Verkehrs, der aus den Skigebieten Richtung Deutschland strömte, kam es zu einem kilometerlangen Stau auf der A14. Auch auf der Ausweichroute durch Bregenz stand der Verkehr still. 

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