Nachdem sie die ersten beiden Saisonduelle gewonnen hatten, spuckten die Innsbrucker Haie vor dem dritten Westderby gegen die Pioneers Vorarlberg große Töne. Doch am Montagabend gab es in der Vorarlberghalle für die Tiroler nichts zu holen, feierten die Feldkircher in einem emotionalen Kellerduell einen verdienten 6:4-Heimsieg.
„Es war ein unglaubliches Derby“, schnaufte Pioneers-Doppeltorschütze Oskar Maier nach dem ersten Saisonsieg der Feldkircher im Westderby tief durch. „Die Zuschauer haben wirklich alles gesehen: Tore, Strafen, kleine Scrumbles. Es war wirklich alles dabei!“
40 starke Minuten
Dabei waren es die Gäste, die sich in den ersten zwei Saisonduelle mit 3:2 in Feldkirch und 4:3 in der Overtime auf eigenem Eis hatten durchsetzen können, die den Torreigen eröffneten. Klassek traf nach nur 2:36 Minuten zum 1:0. Ein Fehlstart, von dem sich die Hausherren aber nicht aus dem Konzept bringen ließen: Maier (6.) und Kapitän Kevin Macierzynski (12.) drehten die Partie schnell. Auf Corbeils Ausgleich im Powerplay (16.) hatte Roberts Burkarts (18.) noch vor der ersten Drittelpause die passende Antwort.
Im Mitteldrittel sorgen Casey Dornbach (28.) und Maier mit seinem zweiten Tor des Abends (34.) – einem Shorthander – für vermeintlich klare Verhältnisse. „Ich bin sehr happy mit der Leistung meiner Jungs in den ersten 40 Minuten“, war auch Pioneers-Headcoach Johannes Nygard zufrieden.
Adams erlöst seine Pioneers
Im Schlussabschnitt drohte die Partie dann aber noch einmal zu kippen. Erst stellte Lajeunesse auf 3:5 (45.), dann verkürzte Rappold (55.) auf 4:5. Doch die Pioneers besannen sich auf ihre Tugenden und als die Innsbrucker in der Schlussphase Keeper Matthew Vernon zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, besorgte Collin Adams aus dem eigenen Verteidigungsdrittel heraus den 6:4-Endstand ins leere Haie-Tor.
Sechs Punkte in Ungarn
Damit liegen die Vorarlberger in der Tabelle nun bereits neun Zähler vor den Innsbruckern und der Blick geht nach vorn. Auf die zehntplatzierten Villacher und damit den letzten Pre-Playoff-Platz fehlen aktuell elf Punkte, bei noch 15 ausstehenden Partien im Grunddurchgang. „Jetzt ist das Ziel, dass wir in Ungarn sechs Punkte holen“, gibt Maier die Marschrichtung für seine Pioneers vor, die am Freitag bei Ferencvaros Budapest und am Samstag bei Fehervar antreten müssen.
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