Nach Weihnachten

Nur kurze Verschnaufpause für den Kärntner Handel

Kärnten
05.01.2026 08:00

Es sind die letzten stressigen Tage für den heimischen Handel – denn das Weihnachtsgeschäft liegt in den letzten Zügen. Doch die Verschnaufpause währt nur kurz. Die Geschäfte rüsten sich schon für Valentinstag und die Osterfeiertage.

Die letzten freien Tage vor dem Start in den Alltag im neuen Jahr nutzen viele Kärntner, um noch einmal groß auf Einkaufstournee zu gehen oder unpassende Weihnachtsgeschenke umzutauschen. Und genau das merkt man auch in den Innenstädten und in den Einkaufszentren. „Wir sind seit drei Wochen gut besucht. Auch die Geschäfte zeigen sich zufrieden“, sagt Ernst Hofbauer von den City Arkaden in Klagenfurt.

Während die Mitarbeiter im Handel ordentlich ins Schwitzen kommen, herrscht in der Branche selbst Zufriedenheit, denn das Weihnachtsgeschäft – und die damit verbundenen Einkaufstage, die bis ins neue Jahr wirken – spülen an die 150 Millionen Euro in den stationären Handel in Kärnten. „Ein Großteil davon sind Gutscheine, die jetzt eingelöst werden“, sagt Raimund Haberl, Handelssprecher der Kärntner Wirtschaftskammer. Die genaue Schlussbilanz kann aber erst nach dem 6. Jänner gezogen werden.

Kauflaune mittlerweile das ganze Jahr
Obwohl Tausende Kärntner vor und nach Weihnachten auf großen Einkaufsbummel gehen, nimmt die Bedeutung des Weihnachtseinkaufs laut einer Umfrage der Wirtschaftskammer immer mehr ab, denn „die Leute sparen nicht mehr bis Weihnachten, sondern kaufen auch unterm Jahr mehr ein“, erklärt Haberl.

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Wir befinden uns im Endspurt des Weihnachtsgeschäftes. Aber bis jetzt sind wir sehr zufrieden.

Raimund Haberl, Branchensprecher in der Kärnter Wirtschaftskammer

„Als Beispiel kann ein kaputter Fernseher herangezogen werden: War es in der Vergangenheit so, dass man dann auf Weihnachten hin gespart hat, wird jetzt vermehrt gleich am nächsten Tag ein neues Gerät gekauft.“

Kurze Verschnaufpause für Handel
Wenn es nach den Feiertagen auch in den Geschäften etwas ruhiger werden wird – das nächste große Geschäft scharrt schon in den Startlöchern: zuerst der Valentinstag und Anfang April dann Ostern. 

Daher geben sich in den meisten Geschäften Schokonikolaus und Schokoosterhase die Klinke in die Hand, zur Verwunderung vieler Einkäufer. „Aber Valentinstag und Ostern sind freilich nicht mit dem Weihnachtsgeschäft zu vergleichen“, meint Haberl. Immerhin werden rund um Weihnachten noch vier von fünf Geschenken im stationären Handel eingekauft. Und das habe seine Gründe: „Der Weihnachtseinkauf ist ein emotionales Erlebnis. Überall wird Weihnachtsmusik gespielt und die Geschäfte sind festlich dekoriert.“

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