Zwei Verschüttete

Kitzbühel: Teil der Streif nach Lawine gesperrt

Tirol
31.12.2025 13:39

Im Skigebiet KitzSki in Kitzbühel kam es im Bereich der Hausberg-Querung zu einem Lawinenabgang. Das bestätigt nicht nur die Leitstelle, sondern nun auch der Bergbahnen-Vorstand. Eine Rettungsaktion lief an, die Opfer sind mittlerweile befreit. Dieser Bereich der berühmten Streif ist gesperrt.

Die fürchterlichen Szenen spielten sich gegen 13.30 Uhr ab. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der Lawinenabgang im Bereich der sogenannten Hausberg-Querung durch das Befahren eines Schneedepots von zwei Skifahrern (beide 16) selbst ausgelöst. Diese zogen sich Verletzungen zu.

Zwischen den Schneekanonen ging die Lawine ab.
Zwischen den Schneekanonen ging die Lawine ab.(Bild: Markus Wenzel)

„Die genauen Umstände des Vorfalls sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen der zuständigen Behörden“, informiert Christian Wörister, Vorstand der Bergbahnen KitzSki. Bergrettung und Polizei waren rasch vor Ort, die Versorgung der Verletzten „erfolgte in enger Zusammenarbeit der Pistenrettung mit Mitarbeitern der Bergbahn“, erklärt Wörister.

Die Einsatzkräfte waren in Kitzbühel rasch vor Ort.
Die Einsatzkräfte waren in Kitzbühel rasch vor Ort.(Bild: Markus Wenzel)

Der Einsatz ist inzwischen abgeschlossen. Es waren sowohl Hubschrauber des ÖAMTC als auch der Polizei im Einsatz. „Der betroffene Bereich der Streif ist aktuell gesperrt und für den Publikumsbetrieb geschlossen“, erklärt der Bergbahnen-Vorstand.

Eindringliche Warnung
Und dann spricht er noch eine eindringliche Warnung aus: „Wir bitten aktuell alle Skifahrer aufgrund der gegebenen Verhältnisse um besondere Vorsicht. Im Besonderen ist das Verlassen der Pisten zu unterlassen!“

Zitat Icon

Der betroffene Bereich der Streif ist aktuell gesperrt und für den Publikumsbetrieb geschlossen

Christian Wörister, Vorstand Bergbahnen KitzSki

Wie die Polizei und die Leitstelle gegenüber der „Krone“ informierten, konnten die zwei Teilverschütteten rasch befreit werden. Die beiden und – laut „Krone“-Angaben auch eine dritte Person der Gruppe, die vermutlich nicht verschüttet wurde, aber das Unglück meldete –, wurden verletzt, einer von ihnen schwer.

Nur Lawinenwarnstufe eins
Es herrscht am heutigen Mittwoch nur Lawinengefahrenstufe 1 – somit geringe Gefahr. Allerdings gilt es, auf Triebschnee zu achten.

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