Ausblick

Was im heurigen Jahr auf das Burgenland zukommt

Burgenland
01.01.2026 13:58

Pflege, Energie und Spitäler werden unter anderem im neuen Jahr im Fokus des Landes stehen.

„Anpacken statt jammern, füreinander da sein, statt spalten“, lautet die Botschaft von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) zum neuen Jahr. Gerade in Zeiten von Krisen und Inflation will der Landeschef den Zusammenhalt in den Vordergrund stellen. Den Fokus wird er 2026 besonders auf die Bereiche Gesundheit, Pflege und Energie legen.

„Herzensprojekt“
Ein zentraler Meilenstein ist die Ansiedelung der Herzchirurgie im Burgenland, wodurch hochspezialisierte Spitzenmedizin erstmals vor Ort verfügbar wird. Zusätzlich sollen die Ärzte durch Fortbildungsprogramme unterstützt und die Spitäler weiterentwickelt werden. Auch der Ausbau der Pflege schreitet weiter voran. Heuer sollen bereits 18 Pflegestützpunkte in Betrieb sein.

Die neue Kardiologie ermöglicht erstmals eine Behandlung im Burgenland.
Die neue Kardiologie ermöglicht erstmals eine Behandlung im Burgenland.(Bild: Gesundheit Burgenland)

Neuaufteilung Pflege
Zusätzlich wird der Baustart für das erste Demenzzentrum in Rechnitz erfolgen. Ab 1. April wird weiters die Neuaufteilung der Pflegeregionen umgesetzt: Sechs Trägerorganisationen übernehmen künftig die regionale Gesamtverantwortung. Für die Betroffenen soll diese Umstellung einen zentralen Ansprechpartner und mehr Versorgungssicherheit bringen.

Energiespeicher
Neuerungen wird es auch im Bereich des öffentlichen Verkehrs geben. Die VBB investieren in Elektro-Busse, Park&Ride-Anlagen werden erweitert und die BAST-App weiterentwickelt. Der Ausbau der erneuerbaren Energie schreitet ebenfalls voran. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Speicherinitiative mit 500 MWh – dem größten Speicherprojekt Österreichs.

Die BAST-App wird erweitert. Zusätzlich setzen die Verkehrsbetriebe künftig auf Elektro-Busse.
Die BAST-App wird erweitert. Zusätzlich setzen die Verkehrsbetriebe künftig auf Elektro-Busse.(Bild: VBB)

Bauprojekte werden fertig
Ab Winter 2026/27 soll zudem das erste stationäre Hospiz des Burgenlands in Oberpullendorf den Betrieb aufnehmen. Auch das Haus der Volksgruppen und das Kultur- und Veranstaltungszentrum Güssing werden fertiggestellt. „Wir investieren dort, wo die Menschen es brauchen – in eine hochwertige, wohnortnahe Gesundheitsversorgung, in ein starkes Pflegesystem und in Versorgungssicherheit durch erneuerbare Energie. Und wir sparen dort, wo es möglich und sinnvoll ist“, betont Doskozil.

Porträt von Burgenland-Krone
Burgenland-Krone
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