Er hat als „Jedermann“ bereits Kult-Status erlangt: Philipp Hochmair ist einer der besten und interessantesten Schauspieler in Österreich. Nun legt er eine intime Biografie vor.
Körperlich intensiv, fanatisch im Text und wild im Charisma – so kann man die leidenschaftliche Schauspielkunst von Philipp Hochmair (52) beschreiben. Mit seiner jüngsten großen Rolle, dem „Jedermann“ am Salzburger Domplatz, hat er sich in die österreichische Theatergeschichte eingeschrieben, allerdings nicht nur namentlich, sondern auch mit seiner Besessenheit von dieser Figur. Seit vielen Jahren tourt er auch mit dem Solo-Projekt „Jedermann Reloaded“ durch den deutschsprachigen Raum, ein Bühnenspektakel aus intensiver Rezitation und Musik seiner Band „Die Elektrohand Gottes“.
Wurzeln in Oberösterreich
Nun ist endlich seine Biografie „Hochmair, wo bis Du?“ (Brandstätter, 26 €) erschienen. Dafür hat die deutsche Journalistin Katharina von der Leyen mit Wegbegleitern gesprochen, er selbst gab sich ebenfalls offen. So erhält man überraschend tiefe Einblicke in das private Leben von Hochmair: Eine herausfordernde Kindheit, strenge Eltern, Erfahrungen mit Legasthenie und sein Weg zur Bühnenkunst. Er hat übrigens auch Wurzeln in Oberösterreich. Die Verbindung ist geprägt von seiner Kindheit, da er einen wichtigen Teil seiner Jugend bei seinen Großeltern in Haag am Hausruck verbrachte.
Gelungen ist eine wunderbare, reich bebilderte Annäherung an den Schauspieler und TV-Star. Übrigens: Sein Vertrag als „Jedermann“ läuft bis 2026.
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