Die Vorarlberger Exekutive verstärkt in der Silvesternacht ihre Präsenz und mahnt beim Hantieren mit Pyrotechnik Eigenverantwortung ein. Zudem gelten zahlreiche diesbezügliche Verbote.
Die Vorarlberger Polizistinnen und Polizisten haben viel Erfahrung mit den Feiern zum Jahreswechsel, die Silvesternacht zählt jedes Jahr zu den größeren, geplanten Einsätzen der Exekutive. Zu Silvester werden sowohl Sondereinheiten als auch Regelkräfte im öffentlichen Raum sichtbar sein. Gleichzeitig wird die Polizei aber auch den Einsatz von Zivilkräften verstärken.
Bei Veranstaltungen stehen zunächst die Veranstalter in der Pflicht, für adäquate Sicherheitsmaßnahmen bei ihren Events zu sorgen, informiert die Polizei. Bei Sicherheitskonzepten steht die Polizei beratend zur Seite. Das Zünden von Feuerwerk gehört für viele Menschen zum traditionellen Jahreswechsel. Allerdings gibt es klare Regeln. „Wer diese Regeln missachtet, begeht nicht nur eine strafbare Handlung, sondern gefährdet sich und andere, wie mehrere teils schwer verletzte Personen jährlich zeigen“, erklärt die Polizei.
Auch in der Silvesternacht wird die Exekutive gegen den Missbrauch von verbotenen und gefährlichen Böllern vorgehen. Das wirksamste Mittel, um Unfälle mit Pyrotechnik zu verhindern, „ist aber die Eigenverantwortung jeder und jedes Einzelnen,“ heißt es von der Polizei weiter.
Zahlreiche Verbote
Die Verwendung pyrotechnischer Gegenstände der Kategorie F2 (z. B. Raketen und Böller) im Ortsgebiet ist grundsätzlich verboten. Einige Gemeinden erlassen an Silvester für bestimmte Teile des Ortes jedoch Ausnahmeverordnungen. Verboten ist das Zünden von Pyrotechnik in unmittelbarer Nähe von Gotteshäusern, Spitälern, Alten- und Erholungsheimen sowie Tierheimen- und gärten.
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