Feuerwehr rüstet auf

Doskozil: „Katastrophenhilfe mit voller Power“

Burgenland
21.12.2025 16:00

150 PS, mehr als vier Tonnen Hubkraft, knapp zehn Meter Hubhöhe – die Eckdaten der neuen Teleskoplader von Burgenlands Feuerwehren sprechen für sich. „Das ist pure Power im Einsatz für den Katastrophenschutz“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil beim ersten Test der Hightech-Maschinen.

Schritt für Schritt abgearbeitet wird seit 2022 der Fünf-Stufen-Plan des burgenländischen Katastrophenschutzkonzepts, erstellt mit dem Landesfeuerwehrverband. „Wir setzen unsere Vorhaben konsequent um“, erklärt Landesrat Heinrich Dorner in seiner Funktion als Feuerwehrreferent. Die Anschaffung von zehn Teleskopladern war ein Fixpunkt der dritten Phase. Die leistungsstarken Allrounder-Fahrzeuge des Typs JCB 542-100 Agri Xtra sind am Landesfeuerwehrstützpunkt in Eisenstadt bereits eingetroffen.

Von Sturmschäden bis zur Logistik
In den kommenden Monaten werden die hochmodernen Teleskoplader an die Wehren im Burgenland ausgeliefert. Das Aufgabenspektrum reicht von Einsätzen bei Sturmschäden, Vermurungen und anderen schweren Katastrophen bis zu Aufträgen im Dienste der logistischen Unterstützung.

Vom neuen Teleskoplader begeistert: Gerald Klemenschitz, Harald Nakovich, Doskozil, Dorner und ...
Vom neuen Teleskoplader begeistert: Gerald Klemenschitz, Harald Nakovich, Doskozil, Dorner und Kropf (v. li.).(Bild: Büro Landesrat Dorner)

Sicherheit nachhaltig stärken
Ob der Abtransport von Brandgut aus Lagerhallen, das Freimachen von Verkehrsflächen oder eine schwierige Höhenrettung – die 542-100-Flotte lässt sich mit allerlei Extrazubehör wie Arbeitskorb, Kehrmaschine, Räumschild, Holzgreifer, Palettengabel und Sperrgutschaufel je nach Bedarf zu einem effektiven Einsatzgerät machen. „Diese Investition ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Sicherheit der Bevölkerung nachhaltig zu stärken“, hebt Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf hervor.

Bis 2027 sollen alle fünf Kapitel des Katastrophenschutzkonzepts abgeschlossen sein. „Für sämtliche Sicherheitsvorkehrungen stehen gut 20 Millionen Euro zur Verfügung“, teilt Dorner mit. „Jeder Euro, der in das Feuerwehrwesen fließt, ist klug investiert. Schließlich dient das Geld dem Schutz der Burgenländer und rascher Hilfe, nicht nur regional, sondern auch überregional“, betont Doskozil.

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