Aus Aquarium geangelt

Warum Krankenhaus in Salzburg Fische entfernt

Salzburg
14.12.2025 13:30

In der Notaufnahme zu landen, ist stressig und hektisch. Für viele Patienten wirkt ein Aquarium gerade in diesen Ausnahmesituationen beruhigend. Doch ohne Tiere, die darin ihre Runden ziehen, wird das schwierig. Die „Krone“ weiß, was dahintersteckt.

Fischerei im Krankenhaus? Genau das ist in dieser Woche im Salzburger Unfallkrankenhaus (UKH) passiert. Für mehrere der Tiere ist es allerdings nicht in die Kantine, sondern vorerst in Kübel gegangen. Gerüchte machten die Runde, dass dies an nicht artgerechter Haltung liegen könnte – denn es war auch ein Tierarzt dabei.

„Die Alten haben hier keine Chance mehr“
Die älteren Semester, die bislang noch ihre Runden im UKH drehten und positiv auf viele Patienten wirkten, können mit jüngeren Fischen nicht mehr mithalten – und werden jetzt quasi in die Pension geschickt. „Die Alten haben keine Chance mehr. Wir päppeln sie jetzt auf und geben sie zu einem passenden Besatz hinzu“, sagt Aquarium-Lamprecht-Chef Tobias Lamprecht über den Einsatz im Krankenhaus.

Bis es so weit ist, müssen die Tiere aber noch in Quarantäne. Der Transport in beheizten und isolierten Styroporboxen ist zwar artgerecht, kann aber Stress auslösen und Fische anfälliger für Krankheiten machen.

Danach geht es für die Tiere in ihr neues Zuhause. „Wir vermitteln sie quasi ins Seniorenheim – zu einer Privatperson mit großem Aquarium“, so Lamprecht.

Wie die „Krone“ in Erfahrung bringen konnte, ist die Lage also nicht ganz so tragisch und auch eingespart wird nicht. „Im UKH kommt einfach die nächste Generation an Fischen nach.“

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