Nach dem Scheitern auch der vierten Runde der Kollektivvertragsverhandlungen in der Sozialwirtschaft gehen die Beschäftigten nun an die Öffentlichkeit.
Schon vor dem letzten Streik wurde es angekündigt: Gemeinsam mit den Gewerkschaften GPA und vida ist für Montagabend, 16. Dezember, eine Protestaktion vor dem ÖGB-Haus in Klagenfurt angekündigt.
Hintergrund ist das letzte Angebot der Arbeitgebervertretung, das vom gesamten Verhandlungsteam einstimmig abgelehnt wurde. Vorgesehen waren Gehaltserhöhungen von 2,3 Prozent für 2026 sowie 1,7 Prozent für 2027 – aus Sicht der Gewerkschaften deutlich zu wenig. Die Verhandlungen wurden daraufhin unterbrochen.
„Wir leisten unverzichtbare Arbeit“
„Die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft leisten tagtäglich unverzichtbare Arbeit in Pflege, Betreuung und sozialer Unterstützung. Dafür braucht es faire Löhne und echte Wertschätzung“, heißt es seitens der Gewerkschaften GPA und vida. Mit der öffentlichen Protestaktion soll der Druck auf die Arbeitgeber erhöht werden.
Die Kundgebung beginnt um 18 Uhr vor dem ÖGB-Haus in der Bahnhofstraße 44.
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