Am Strand entdeckt

Deutscher bohrte Metallkugel an – verbrannte sich

Ausland
01.12.2025 15:44
Porträt von krone.at
Von krone.at

Auf der Nordseeinsel Amrum hat sich ein Mann beim Anbohren einer Metallkugel schwere Verbrennungen zugezogen. Der 55-Jährige hatte die Kugel an einem Strand gefunden und sie nach Hause mitgenommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen entzündete sich beim Anbohren Gas.

Welchen Gegenstand der 55-Jährige gefunden hatte, war zunächst nicht klar. Die Metallkugel hatte einen Durchmesser von ungefähr 15 Zentimetern. Laut dem Kampfmittelräumdienst und anderen beteiligten Behörden könnte es sich um eine Boje handeln.

Der Mann hatte die Kugel am Samstagabend an einem Strand auf Amrum gefunden und nach Hause mitgenommen, wie die Polizei Flensburg am Montag mitteilte. Er wurde lebensgefährlich verletzt und von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Hamburg geflogen.

Hier sehen Sie ein Posting von der Polizei zu dem Vorfall:

Die Polizei riet zu Vorsicht bei unbekannten Gegenständen an Stränden und Küsten. Es könnte sich etwa um Munition oder Munitionsbestandteile handeln, die nach den Weltkriegen massenhaft in Nord- und Ostsee versenkt wurden. Oft komme es etwa durch weißen Phosphor zu Verbrennungen, der aus Granaten austrete. Diesen finden Menschen laut der Polizei immer wieder.

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