Nach Trennung

„Hölle heiß machen“: Frau erfand Vergewaltigungen

Tirol
01.12.2025 19:00

Verweint saß eine dreifache Mutter am Montag am Landesgericht Innsbruck. Nach Querelen und der Trennung von ihrem Ex-Lebensgefährten war sie zur Polizei in Tirol gegangen und hatte ihn massivst beschuldigt. Das ging nach hinten los.

„Ich bin schuldig“, murmelte die 28-Jährige kleinlaut bei Prozessbeginn auf die entsprechende Frage von Richterin Helga Moser. Detailreich hatte sie im Mai vor der Polizei im Tiroler Oberland geschildert: „Mein Ex-Lebensgefährte hat mich von September bis Dezember 2024 zweimal wöchentlich vergewaltigt.“

Kehrtwende nach einigen Wochen
Der Ex wurde daraufhin zwei Stunden vernommen – bis die 28-Jährige nach Wochen selbst eine Kehrtwende vollzog: „Das alles stimmt nicht. Ich wollte ihm die Hölle heiß machen.“ Allerding muss erwähnt werden: Der Mann soll öfter aggressiv geworden sein, eine Therapie war angeordnet worden. „Völlig aus der Luft gegriffen und grundlos war die Anzeige also nicht“, sagte der Verteidiger.

„Sie schaden allen Frauen, die wirklich Opfer wurden“
Richterin Helga Moser wurde durchaus streng: „Ihr Ex-Freund hätte Jahre eingesperrt werden können. Wussten Sie eigentlich, welche Maschinerie der Ermittlungen nach solchen Behauptungen in Gang kommt? Sie schaden damit allen Frauen, die wirklich Opfer wurden.“

Nicht rechtskräftiges Urteil wegen Verleumdung und falscher Beweisaussage: 18 Monate bedingte Haft plus 1440 Euro Geldstrafe. Übrigens: Das Paar ist inzwischen wieder zusammen.

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