Noch wird in der HAK mit Zahlen jongliert, bald ziehen die „Großen“ aus. Das Gebäude könnte dann den „Kleinen“ gehören. Eine Kindertagesstätte soll einziehen.
Wenn man im Wörterbuch nachschaut, müsste man neben dem Wort „Bildungshaus“ eigentlich ein Foto dieses Gebäudes in der Mettingerstraße finden. Ursprünglich wurde dort bereits 1900 die „Völkermarkter Bürgerschule“ eröffnet, die eine Ausbildung nach der Volksschule ermöglichen sollte. Später werden Hauptschüler, nach dem Krieg auch Volksschüler unterrichtet.
In den 1970er Jahren zieht die Handelsakademie und Handelsschule in das Gebäude ein. Im Juli 1976 verlassen 83 Schüler als erste Absolventen die Handelsschule Völkermarkt. 1983 wird zugebaut, 2015 erneut renoviert. Heute ist die „Praxis-HAK Völkermarkt“ mehrfach ausgezeichnet, kooperiert mit regionalen Betrieben und hat derzeit acht Klassen.
Die ehemalige Bürgerschule soll auch in Zukunft ein Bildungsort bleiben. Geplant ist eine Kleinkindbetreuung.
Markus Lakounigg, Bürgermeister
Mit dem Neubau des Gymnasiums – wir haben berichtet – ziehen diese Klassen quasi auf die andere Straßenseite. Das Gebäude, das aktuell noch dem Bund gehört, wird dann an die Stadtgemeinde fallen. „Die ehemalige Bürgerschule soll auch in Zukunft ein Bildungsort bleiben. Zum Teil ist geplant, dass dort Kleinkindbetreuung stattfindet. Die weiteren Räumlichkeiten könnten etwa für Weiterbildung genutzt werden. Da gibt es einige Ideen“, verrät Bürgermeister Markus Lakounigg. Wie in vielen Gemeinden sind Plätze für unter-3-Jährige Mangelware. Das Gebäude könnte leicht adaptiert werden, eventuell sogar mit einem vergrößerten Angebot und zusätzlichen Betreuungsplätzen.

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