Nur ein mageres 0:0

Lahmes Lustenau enttäuschte gegen den Aufsteiger

Vorarlberg
23.11.2025 09:52

Im Traditionsduell gegen Austria Salzburg kam die Mader-Elf nicht über ein mageres 0:0 hinaus, die Hausherren boten eine schwache Vorstellung. Grün-weiße Torchancen waren über das gesamte Spiel Mangelware, der Aufsteiger aus der Mozartstadt hätte sich den Sieg mehr verdient.

Wie kann man nur so in ein Heimspiel gehen? Beide Fanlager machten Stimmung, die Sun Minimeal Arena war mit 4061 Zuschauern gut gefüllt, aber auf dem Platz herrschte aus Lustenauer Sicht gähnende Leere. Von den Hausherren kam gar nichts, der Druck die Tabellenführung übernehmen zu können, lähmte offenbar zu sehr. Von Begeisterung oder Leidenschaft auf dem Platz war absolut nichts spürbar. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt gab es für die Fans wenig zum Erwärmen – sieht man einmal vom Glühwein ab. „Offensiv waren wir komplett harmlos, wir konnten keine Räume öffnen, sind nur herumgekreiselt“, resümierte auch Trainer Markus Mader.

Markus Mader sah einen harmlosen Auftritt seiner Mannschaft gegen Austria Salzburg.
Markus Mader sah einen harmlosen Auftritt seiner Mannschaft gegen Austria Salzburg.(Bild: GEPA)

Die Gäste wirkten bemühter und in den Zweikämpfen auch bissiger. Zum Glück für die Hausherren fehlte Salzburg die Mittel, um den äußerst schwachen Auftritt der Lustenauer entsprechend zu nützen. Bei der gefährlichsten Aktion der Violetten rettete William bei einem Schuss von Daniel Bares (38.) auf der Linie. Viel mehr Möglichkeiten erspielte sich auch die violette Austria nicht.


Es wurde neblig
Irgendwann wurde es den Lustenau-Fans auf der Nordtribüne zu „langweilig“. Eine Viertelstunde vor Schluss entzündeten sie Bengalen und brachten wenigstens so ein wenig Licht ins trübe Geschehen. Die anschließenden Nebelschwaden verhüllten das Stadion aber so sehr, dass Referee Isa Simsek das Spiel kurzzeitig unterbrechen musste. Viel zu sehen gab es aber ohnehin nicht. Lustenau enttäuschte in allen Belangen. Einzig in der achtminütigen Nachspielzeit erzeugte die Mader-Elf etwas Druck. Viel zu spät! Kapitän Matthias Maak: „Wir haben einfach keine Lösungen gefunden.“

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