Die Frau von Signa-Gründer René Benko, Nathalie Benko, geht kommenden Dienstag am Landesgericht Innsbruck gegen Verlage bzw. Medien wegen angeblich wahrheitswidriger Berichterstattung bzw. Verstößen gegen das Mediengesetz vor. Dass sie selbst vor Gericht erscheint, gilt als unwahrscheinlich.
Die Medien – offenbar handelt es sich um einen großen deutschen Verlag sowie ein deutsches und ein schweizer Onlinemedium – sollen im März wahrheitswidrig über eine angeblich von ihr eingereichte Scheidung berichtet haben. Das berichtete der ORF Tirol am Mittwoch. Die Ehefrau des derzeit in Untersuchungshaft sitzenden Tiroler Unternehmers verlangt in ihren Anträgen jeweils eine Entschädigung nach dem Mediengesetz.
Den Medien drohen – sollten sich die Vorwürfe als wahr herausstellen – Zahlungen zwischen 100 und 100.000 Euro sowie eine Urteilsveröffentlichung auf ihren Plattformen, hieß es am Mittwoch in dem Bericht.
Erscheinen vor Gericht unwahrscheinlich
Eine offizielle Bestätigung des Namens der Klägerin seitens des Landesgerichts lag nicht vor. Die APA erfuhr aber aus zuverlässiger Quelle, dass es sich um die Ehefrau Benkos handelt. Ihr Erscheinen vor Gericht kommende Woche gilt als eher unwahrscheinlich. Möglich ist zudem, dass im Rahmen der Verfahren noch ein Vergleich geschlossen wird.
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