Skigebiet setzt auf KI

Künstlicher Schnee mit künstlicher Intelligenz

Salzburg
18.11.2025 22:00

Die Beschneiung im Snow Space wird mit Künstlicher Intelligenz organisiert. Dafür braucht es eine riesige Datenmenge – so will das Skigebiet die über 1000 Schneekanonen ressourcenschonend betreiben. Die Vorfreude auf die Saison ist groß: auch wegen des Endes der A10-Baustellen...

Mit 15 Zentimetern Neuschnee im Gepäck reiste eine Entourage des Skigebiets Snow Space aus den fünf Gebirgstälern nach Salzburg, um die Vorfreude für die Wintersaison zu teilen. Die Skigebiete Flachau, Zauchensee, Wagrain, St. Johann und Eben setzen mittlerweile auf Künstliche Intelligenz (KI) bei der Beschneiung. 1000 Schneekanonen im Skigebiet werden ressourcenschonend mithilfe von KI eingesetzt.

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Die Tauerntunnel-Sanierung trifft uns nicht. Unsere Gäste kommen meist aus Skandinavien, den Benelux-Ländern, Deutschland und Ostösterreich.

Wolfgang Hettegger, Snow-Space-Chef

Strom und Wasser sparen als Ziel
Snow Space-Chef Wolfgang Hettegger erklärt: „Wir zeichnen seit über zehn Jahren das Wetter während des Winters auf. Diese Daten mischen wir mit dem aktuellen Wetter und einer Prognose aus 36 Wetterberichten.“

Diese Datenlage verarbeitet die KI so, dass die Schneekanonen Wasser und Strom sparen. Bevor der Kunstschnee fällt, kontrolliert ein Meteorologe die Daten und dann heißt es „Schnee frei“ – nach wie vor von Menschenhand gesteuert. Ein „guter sechsstelliger Betrag“ falle laut Hettegger hierfür jährlich an.

Eine „Legende“ musste weichen
Besonders groß ist die Vorfreude, weil die A10-Baustellen von Kuchl bis Werfen Geschichte sind. Doch die nächsten Sperren stehen bevor: Ab 2027 wird der Tauerntunnel saniert. Hettegger sagt dazu aber: „Das trifft uns nicht. Unsere Gäste kommen meist aus Skandinavien, den Benelux-Ländern, Deutschland und Ostösterreich.“

Für die neue Saison musste übrigens eine „Legende“ das Skigebiet verlassen. Der Schwarzwandsessellift – als eine der kultigsten Liftanlagen in ganz Europa bekannt – wich einer hochmodernen 10er-Gondel. 2300 Gäste pro Stunde können mit der Panoramabahn die 750 Höhenmeter überwinden, um dann fast genau am Start der Damenabfahrt zu stehen.

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