Die bereits am 11. Februar entstandenen Bilder haben Forscher der US-Weltraumbehörde NASA zu einem Zeitraffer-Filmchen zusammengestellt, auf dem auch die Rotation des bereits im Jahr 2006 entdeckten Asteroiden zu erkennen ist. Jetzt haben sie die Aufnahmen auf der NASA-Website veröffentlicht.
Als die Bilder gemacht wurden, war der etwa 400 Meter lange und rund 200 Meter breite Asteroid mit der Bezeichnung 2006 DP14 rund 4,2 Millionen Kilometer von unserer Erde entfernt. Wegen seines Erscheinungsbildes wird der erdnussförmige Brocken, der etwa alle fünf Stunden einmal um seine eigene Achse rotiert, von Astronomen als sogenannter Kontakt-Doppelasteroid bezeichnet.
Gebilde war einst Doppel-Asteroid
Weil 2006 DP14 aus zwei deutlich unterscheidbaren keulenförmigen Gebilden besteht, die sich zu berühren scheinen, halten es die Forscher für sehr wahrscheinlich, dass es sich bei dem Himmelskörper dereinst um einen Doppel-Asteroiden handelte, dessen zwei - sich umkreisende - Brocken sich immer mehr annäherten und schlussendlich zu dem eigentümlich geformten Objekt vereinigten.
Beobachtung mit dem Radar-Teleskop (kleines Bild) des Goldstone Deep Space Complex in Kalifornien und dem Arecibo-Observatorium, dem zweitgrößten Radioteleskop der Welt in Puerto Rico, hätten gezeigt, dass mindestens zehn Prozent aller erdnahen Asteroiden, die größer als 200 Meter sind, ähnlich wie 2006 DP14 geformt sind, so die NASA auf ihrer Website.











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