Die Macher der Jännerrallye, die von 2. bis 4. Jänner im Raum Freistadt zum 39. Mal über die Bühne geht, setzen erneut ein wichtiges, „grünes“ Zeichen und pflanzen in der Region 2000 Lärchen. Das vor drei Jahren erlangte Klimazertifikat ist aber dennoch Geschichte.
„Die Jänner bekommt ein grünes Pickerl“, titelte die „Krone“ genau vor drei Jahren über das PS-Spektakel im Raum Freistadt. Denn als erste Rallye in Österreich erhielt man ein offizielles Klimazertifikat, wollte man mit gewissen Maßnahmen den verursachten CO₂-Ausstoß kompensieren. Obmann Christian Birklbauer sprach sogar davon, dass man als erste Rallye überhaupt klimaneutral werden wolle.
Windräder in Indien
Drei Jahre später ist die Klimaplakette aber wieder Geschichte. Hintergrund: Dass mit dem bezahlten Geld etwa der Bau von Windrädern in Indien unterstützt wurde, kam nicht überall so gut an. Weshalb die Macher des Staatsmeisterschaftslaufs, der von 2. bis 4. Jänner die Saison eröffnet, die „Marie“ lieber in der Region lassen, unterstützt man damit eine von einem Schicksalsschlag gebeutelte Familie aus dem Mühlviertel.
2000 Lärchen
Das Thema Klima ist damit aber dennoch nicht erledigt. Zumal die jährliche Baumpflanzaktion, die erstmals 2019 erfolgt war, auch am Freitag wieder eine Fortsetzung findet. „Diesmal sind es 2000 Lärchen“, betont Alex Donner vom Rallye Club Mühlviertel. Womit man insgesamt schon 12.000 (!) Bäume in den Rallye-Gemeinden gepflanzt haben wird.
„Ich weiß genau, wo wir die ersten Pflanzen gesetzt haben, das ist jetzt ein Wäldchen“, so Birklbauer, der einmal mehr betont, dass ihnen als Motorsportler der Klimaschutz nicht egal sei. „Aber was ist die Alternative, gar keine Veranstaltungen mehr? Ich glaube nicht, dass das das Richtige ist!“ Zumal durch die „Jänner“ auch Einnahmen für die Region und für Vereine lukriert werden
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