Waren außer Dienst
Schweizer Jets blieben während Entführung am Boden
"Die Schweiz kann nicht intervenieren, weil die Luftwaffenstützpunkte in der Nacht und am Wochenende geschlossen sind. Das ist eine Frage des Budgets und des Personals", fügte Luftwaffensprecher Laurent Savary hinzu.
Die entführte Maschine der Ethiopian Airlines landete um kurz nach 6 Uhr in Genf. Bis dahin wurde das Passagierflugzeug von italienischen und französischen Abfangjägern eskortiert. Diese operieren auch in den Nachtstunden. Dass Fliegerstaffeln der Nachbarstaaten im Notfall einspringen, ist aber laut Savary vertraglich geregelt.
"Luftraum wird rund um die Uhr elektronisch überwacht"
Der Sprecher beruhigte jedoch: "Der Schweizer Luftraum wird rund um die Uhr elektronisch überwacht." Außerdem werde auch über eine Erweiterung der Möglichkeiten der Luftwaffe diskutiert.
Dieser Plan wird aber wohl nicht vor 2020 in die Tat umgesetzt werden können. Dann dürften die Eidgenossen ihre Kampfjets (F-5 und F-18) durch schwedische Gripen ersetzen. Doch dieser Deal ist noch an eine Volksabstimmung gebunden - und derzeit sind laut Umfragen 53 Prozent der Schweizer gegen diesen Kauf.












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