NS-Tragikomödie

"Monuments Men": Clooney und Damon als Kunstretter

Kino
19.02.2014 14:30
Basierend auf einem Faktenpuzzle rund um eine Gruppe von Kunstexperten der Alliierten, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ausgesandt wurde, um von den Nazis erbeutete entartete Kunst zu retten, wird schnell klar, dass diese Monuments Men keine im Waffengebrauch besonders versierten Soldaten sind, sondern vielmehr in die Jahre gekommene Kunstkenner, denen die Sicherstellung hehrer Kulturgüter inmitten der Kriegswirren ein großes Anliegen ist...

Es ist dies George Clooneys bislang seriösester Versuch, Unterhaltung und Anspruch filmisch zu verquicken. Dass dieser "Männer auf Mission"-Streifen - seine fünfte Regiearbeit - bisweilen augenzwinkernd wie eine Mischung aus "Das dreckige Dutzend" und einer historischen Variante der "Ocean's"-Filme wirkt, und das mit internationaler Starbesetzung (Matt Damon, Bill Murray, Cate Blanchett, Jean Dujardin aus "The Artist" und Clooney himself taten sich u.a. zusammen), ist ein zugegebenermaßen unkonventioneller Zugang, der um dramatisches Gegengewicht ringt.

So unterhält der Film mit seinem starken Ensemble und einem brillanten Szenenpasticcio, kann aber nicht jenen Sog entfachen, den etwa John Frankenheimer mit "Der Zug", thematisch ähnlich gelagert, in Gang setzte. Ambitioniert, aber nicht monumental.

Kinostart von "Monuments Men": 20. Februar.

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