„Trauner Küchenhersteller HAKA schlittert in die Pleite“ – das titelte die „Krone“ im August. Nun ist klar, wie hoch die Schulden des Traditionsbetriebs aus dem Zentralraum genau sind.
Am Freitag fand am Landesgericht Linz die sogenannte Berichts- und Prüfungstagsatzung statt. Dabei wurden laut Gläubigerschutzverband Creditreform Forderungen von 10,5 Millionen Euro angemeldet – 317 Forderungen stammen von Dienstnehmern, 94 von sonstigen Gläubigern. 2,3 Millionen Euro der gesamten Forderungen wurden bestritten. Das Unternehmen wird mit Genehmigung des Insolvenzgerichts fortgeführt, aktuell sind noch 119 Mitarbeiter beschäftigt.
Baukrise und Fehler als Ursachen
Die Ursachen der Pleite liegen vor allem in der Krise der Bauwirtschaft, aber auch in eigenen Fehlern: Mit dem Kauf der Badmöbelproduktion von Villeroy & Boch in Ebensee im Vorjahr hatte man sich offenbar übernommen.
Weiter geht es in einem guten Monat: Am 28. November wird über den Sanierungsplan für den Küchenhersteller abgestimmt. Derzeit wird den HAKA-Gläubigern eine Quote von 20 Prozent, zahlbar innerhalb von zwei Jahren, angeboten.
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