Nach EU-Wahl
Juncker strebt Nachfolge Barrosos an
Die großen europäischen Parteienfamilien nominieren heuer erstmals gesamteuropäische Spitzenkandidaten für die EU-Wahl. Während der Deutsche Martin Schulz als Frontmann der EU-Sozialdemokraten von diesen als Nachfolger des konservativen Kommissionspräsidenten Jose Manuel Barroso in Stellung gebracht wird, wollen sich Europas Konservative und Christdemokraten bisher nicht festlegen, ob ihr Spitzenkandidat das hohe Amt in Brüssel bekommen soll.
Juncker erhielt zuletzt Unterstützung von Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel und gilt nun als Favorit für die EVP-Spitzenkandidatur. Entschieden wird darüber allerdings von Delegierten aller Mitgliedsparteien, darunter auch der ÖVP, bei einem gemeinsamen Gipfel in Dublin am 7. März. ÖVP-Chef Michael Spindelegger hat sich bisher nicht darauf festgelegt, ob er die Kandidatur Junckers unterstützt.












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