Mit Harvard-Erfahrung

Top-Arzt soll Aufbau der Privat-Uni vorantreiben

Burgenland
05.10.2025 06:00

Die Errichtung der Medizinischen Privatuniversität Burgenland (MPUB) nimmt weiter Fahrt auf. Seit Kurzem verstärkt Prof. Dr. Christian Joukhadar, ein ausgewiesener Experte der akademischen Medizin, das Leitungsteam. Er soll den Aufbau der Universität sowie die Akkreditierung maßgeblich mitgestalten.

Erst zu Wochenbeginn hat Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) angekündigt, dass die neue Medizinische Privatuniversität Burgenland (MPUB) ab dem Studienjahr 2028/29 am Standort der FH Pinkafeld starten soll. Schon jetzt folgt der nächste Schritt: Seit 1. September 2025 verstärkt Prof. Dr. Christian Joukhadar das Leitungsteam. Der international erfahrene Mediziner soll den Aufbau der Universität und die Akkreditierung durch die AQ Austria maßgeblich mitgestalten.

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Wir setzen alle Hebel in Bewegung, um eine hochwertige, wohnortnahe Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Eine eigene Privatuniversität ist ein Meilenstein, den wir gemeinsam mit Experten aufbauen werden.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ)

„Für gesicherte Gesundheitsversorgung braucht es ausreichend qualifiziertes Personal, das wir im Burgenland ausbilden wollen. Prof. Dr. Joukhadar wird den Aufbau der Privatuniversität maßgeblich mitgestalten“, sagt Doskozil. Ziel sei es, Ärzte künftig direkt vor Ort auszubilden, praxisnah, regional verankert und mit klarem Fokus auf Qualität. Joukhadar bringt langjährige Erfahrung in universitärer Lehre, Forschung und akademischer Leitung mit. Er ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Innere Medizin sowie Klinische Pharmakologie. Stationen seiner Karriere führten ihn von der Medizinischen Universität Wien – wo er als Abteilungsleiter tätig war und die Sektion Klinische Pharmakokinetik leitete – über internationale Forschungsaufenthalte an der Harvard Medical School bis zur Dekansstelle der Fakultät für Medizin an der Sigmund Freud Privat Universität Wien.

Ehrgeiziges Vorhaben mit doch noch vielen Fragezeichen
„Die Medizinische Privatuniversität Burgenland eröffnet die Möglichkeit, moderne Ausbildung, praxisorientierte Forschung und regionale Gesundheitsentwicklung eng miteinander zu verbinden. Ich freue mich, meine Erfahrung einzubringen und die Entwicklung der Universität gemeinsam mit dem Team voranzutreiben“, sagt Joukhadar. Bis der Startschuss 2028/29 fällt, sind noch mehrere Schritte notwendig: Studienpläne, Forschungskonzepte, Infrastruktur und Finanzierungsmodelle werden derzeit ausgearbeitet.

Das Burgenland will seine Ärzte künftig selbst ausbilden – mit klarem Fokus auf Praxisbezug, ...
Das Burgenland will seine Ärzte künftig selbst ausbilden – mit klarem Fokus auf Praxisbezug, Qualität und regionale Verankerung.(Bild: Gesundheit Burgenland)

Geschäftsführer Nikolaus Schermann bezeichnet Joukhadars Einstieg als „entscheidenden Schritt Richtung Akkreditierung“. Ohne die Akkreditierung durch die AQ Austria ist ein Start am Campus Pinkafeld nicht möglich. Mittelfristig soll sich die Universität aus Studienbeiträgen refinanzieren. Joukhadars Expertise soll nicht nur die Studienprogramme mitgestalten, sondern auch die Anbindung an das regionale Gesundheitssystem fördern. Das Burgenland setzt damit auf eine Ausbildung, die junge Medizinerinnen und Mediziner langfristig im Land halten soll.

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