Kettner Frauenkirchen

Vom 1-Mann-Betrieb zum 3-Generationen-Unternehmen

Burgenland
04.10.2025 19:00

1977 eröffnete Anton Kettner als Ein-Mann-Betrieb in Frauenkirchen. Heute kann er stolz darauf sein, den größten Optikerbetrieb im Burgenland auf die Beine gestellt zu haben. 

Heute ist Anton Kettner in Pension, aber auch, wenn der Optikermeister, Kontaktlinsenoptiker und Hörgeräteakustiker bereits im Jahre 2003 an seinen Sohn und die Schwiegertochter übergeben hat, findet man ihn fast täglich im Betrieb.

Denn er ist – auch, wenn er eher zufällig zu dem Beruf gekommen ist – Optiker aus Leidenschaft und hat sein Ein-Mann-Unternehmen zum größten Optikergeschäft im Burgenland ausgebaut. Interessantes Detail am Rande: Beim Start hatte Optik Kettner zehn verschiedene Fassungen an Damenbrillen, heute sind es rund 2000.

„Ich bin meiner Schwester heute noch dankbar, dass sie mich damals auf den Beruf aufmerksam gemacht hat und würde alles genauso wieder machen“, so der Seniorchef. Was ihn – und natürlich den Rest der Familie – besonders stolz macht? „Dass jetzt auch die Enkel in den Betrieb eingestiegen sind“, weiß Schwiegertochter Christa, die das Büro schupft. Fix war das nämlich nicht. „Wir haben die Kinder nie ins Geschäft gezwungen, aber natürlich sind wir froh, dass sie unsere Profession weiterführen“, so die Kettners.

Thomas zeigt seiner Schwester Kathi wie das Schleifen von Brillengläsern funktioniert.
Thomas zeigt seiner Schwester Kathi wie das Schleifen von Brillengläsern funktioniert.(Bild: Charlotte Titz)

Thomas maturierte vor zwei Jahren, ging dann zum Bundesheer. Dazwischen war er im Betrieb, hatte sich eigentlich da schon entschieden, dass er auch Optiker lernen möchte. Nach einer schweren Verletzung, nach der er abrüsten musste, war für ihn dann klar: „Ich gehe ins Familienunternehmen.“

Mittlerweile ist er im zweiten Lehrjahr an der OHI Wien, wo er sich für Lehrabschluss- und Meisterprüfung vorbereiten kann. Seit September ist auch seine Schwester an der Bildungsstätte. Und was gefällt ihnen an dem Beruf besonders? „Ich bin am liebsten in der Werkstatt, das Herumwerkeln taugt mir“, erklärt Thomas. Kathi mag die Vielfältigkeit des Jobs. In den Ferien hat sie ohnehin stets mitgearbeitet. „Ich habe mich immer für Gesundheit interessiert, da ist es naheliegend, dass ich zu Hause einsteige“, so die 19-Jährige.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

-0° / 8°
Symbol wolkig
-1° / 9°
Symbol heiter
0° / 8°
Symbol wolkig
-1° / 7°
Symbol wolkig
-2° / 8°
Symbol wolkig

krone.tv

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung