Mit dem FAC gastiert heute ein „Angstgegner“ in Lustenau, trotzdem visieren Coach Markus Mader und sein Team den nächsten Sieg an. Wie die Austria hadern auch die Wiener mit den bisher zahlreichen vergebenen Tormöglichkeiten.
Der FAC zählt nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der Lustenauer. Im Aufstiegsjahr setzte es gegen den Titelkonkurrenten in den direkten Duellen zwei Niederlagen und auch in den drei Partien nach dem Abstieg blieb die Austria bisher ohne Erfolg. Den letzten Sieg gegen die Floridsdorfer gab es am 20. November 2020 mit einen 2:1 im Reichshofstadion. „Mir sind solche Bilanzen aber egal, jedes Spiel beginnt von neuem“, freut sich Lukas Ibertsberger vielmehr auf die heutige Partie.
Der Linksverteidiger kam im Sommer zur Austria, hat sich auf Anhieb im Team eingelebt. „Ich habe bereits viel Spielzeit gesammelt, das tut mir gut. Insgesamt hat sich die Mannschaft gut entwickelt, aber es gibt noch viel Luft nach oben. Auch was mich betrifft.“ Immerhin bereitete der Sohn von Ex-Teamspieler Robert Ibertsberger bereits zwei Treffer vor. Wo der 22-Jährige noch Potenzial sieht? „Wir sind noch nicht souverän genug, das hat auch mit der Chancenauswertung zu tun. Das spiegelt sich dann in den Resultaten wider“.
Zu wenig Kaltschnäuzigkeit
Eine Situation, mit der auch der heutige Gegner hadert, wie der ehemalige Lustenau-Stürmer Anthony Schmid konstatiert: „Wir sind einfach nicht kaltschnäuzig genug vor dem Tor. Wir kreieren in jedem Match viele Chancen. Das ist nicht selbstverständlich. Jetzt arbeiten wir hart daran, unsere Effizienz vor dem Tor zu verbessern, um uns für die harte Arbeit zu belohnen.“ So gesehen, ist ein attraktives chancenreiches Spiel zu erwarten. Austria-Trainer Markus Mader glaubt auch ein Rezept gegen den „Angstgegner“ zu kennen. „Wir haben einen Ansatz gefunden, wie wir sie knacken können.“
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