Trotz Sparpaket

Salzburg pumpt Millionen in Tourismusgesellschaft

Salzburg
17.09.2025 08:00

In Zeiten strikter Sparmaßnahmen investiert die Stadt in die Tourismus Salzburg GmbH! Neben fast viermal so hohen Aufwandszuschüssen steigen in den kommenden Jahren vor allem auch Kosten für Sachanlagen und für das Personal kräftig an. Der „Krone“ liegt die „mittelfristige Finanzplanung 2026-2030“ vor. Diese zeigt: Es wird teuer!

Von wegen Sparmaßnahmen! Trotz knapper Budgets und angekündigter Konsequenzen – bis hin zum Verschieben geplanter Baumaßnahmen – werden bis 2030 dennoch zig Millionen Euro in die Tourismus Salzburg GmbH (TSG) gepumpt. Das geht aus dem „Jahresbericht 2026“ hervor. Dieser liegt der „Krone“ vor und beinhaltet unter anderem die „mittelfristige Finanzplanung 2026-2030“.

Dabei sollen sich die Aufwandszuschüsse der Stadt Salzburg – also Steuergeld, das in die GmbH fließt – von 3,2 Millionen Euro im Jahr 2023 über 7,1 Millionen, die für heuer erwartet werden, bis auf 11,9 Millionen im Jahr 2030 erhöhen – und das als jährliche Zahlungen.

Hinzu kommen zudem die Kosten für Sachanlagen – also etwa Bauten auf fremdem Grund und Maschinen. Diese steigen von 1,5 Millionen Euro im Jahr 2023 bis auf 4,2 Millionen 2030 an.

In erster Linie ist die TSG für die Tourismuswerbung der Stadt Salzburg zuständig. Sie betreibt aber auch das Parcelsus-Pannenbad und den Salzburg Congress. Kein Wunder, dass der „Personalaufwand“ mit Gehältern und sozialen Aufwendungen ordentlich zu Buche schlägt: 2023 waren das noch 6,5 Millionen Euro, heuer bereits 8,7 Millionen. Eine Zahl, die sich durch die aktuelle Inflation von vier Prozent nicht erklären lässt. 2030 sollen die Mitarbeiter dann 10,9 Millionen Euro kosten.

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