Rauchen statt reden
Patientin mit neuem Gesicht raucht wieder
Die Frau, die nur unter ihrem ersten Namen Isabelle bekannt ist, geht spazieren, war auch schon einkaufen und in einer Bar, ohne dass ihr Aussehen Aufsehen erregt hätte. Das berichtete das Team um den Transplantationsexperten Jean-Michel Dubernard auf einer Konferenz in Tuscon im US-Bundesstaat Arizona.
Kann noch nicht sprechen
Sie hatte Mund, Nase, Lippen, Haut und Fettgewebe einer hirntoten Spenderin übertragen bekommen. Inzwischen kann sie wieder essen, ist aber nach Angaben ihrer Ärzte noch außer Stande, zu lächeln und zu sprechen. Laut Dubernard werden noch mehrere Monate vergehen, bis sie komplett geheilt ist.
Gesicht einer Toten
Die Patientin war im Mai vergangenen Jahres von einem Hund angefallen und schwer entstellt worden. Ihr neues Gesicht ist eine Kombination aus ihrem früheren und dem Gesicht ihrer Spenderin. Ein Psychologe hilft ihr mit täglichen Konsultationen, Identitätsprobleme nach der bisher einzigartigen Operation zu überwinden.
Ihr Körper hatte in den ersten Wochen leichte Abwehrreaktionen gegen das fremde Gewebe gezeigt. Diese hätten aber problemlos mit einer höheren Dose jener Medikamente korrigiert werden können, die das Immunsystem unterdrücken.











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