So, 18. November 2018

Vorsatz vermutet

08.01.2014 11:39

Vergiftete Tiefkühlkost in Japan: 1.000 Kranke

In Japan herrscht große Aufregung, da Tiefkühlkost mit einem Pestizid verseucht worden ist. Mehr als 1.000 Menschen in mehreren Provinzen des Landes hätten sich bisher bei den Behörden mit Symptomen wie Erbrechen, Krämpfen und Durchfall gemeldet, berichteten Medien am Mittwoch.

Die Erkrankten hatten Tiefkühlkost des japanischen Herstellers Maruha Nichiro verzehrt. Bei internen Untersuchungen entdeckten der Konzern sowie die Tochterfirma Aqlifoods in Proben Spuren eines Pestizids. In einem Fall habe die Konzentration um das 2,6-millionenfache über dem Grenzwert gelegen.

6,4 Millionen Produkte müssen vom Markt genommen werden
Da dieses Pestizid in dem Verarbeitungsprozess nicht verwendet werde, gehe die Polizei dem Verdacht nach, dass jemand die Lebensmittel vorsätzlich vergiftet haben könnte, hieß es. Der Hersteller sei dabei, insgesamt 6,4 Millionen Produkte vom Markt zu nehmen.

Viele Kunden beklagten sich jedoch, dass noch längst nicht alle betroffenen Produkte aus den Regalen der Supermärkte verschwunden seien. Die Regierung forderte den Hersteller daher auf, die Bevölkerung umfassend und zügiger zu informieren.

Auch Kinder erkrankt
Unter den Betroffenen, die an der Tiefkühlkost erkrankten, befinden sich auch Kinder. So mussten in Sendai in der Provinz Miyagi ein Fünfjähriger und eine Achtjährige drei Tage in einer Klinik behandelt werden. Der Bub hatte Pizza gegessen, das Mädchen eine Krokette.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Koeman-Kraktakt
Gruppensieg? „Oranje“ reicht in Deutschland Remis
Fußball International
Fans wollen CR7 zurück
„Italien wieder da!“ Portugal-Spielstil kritisiert
Fußball International
Die Premiere
Nations League: Erstes Finalturnier in Portugal
Fußball International
„Malle-Jens“ ist tot
Promis trauern um beliebten TV-Auswanderer
Video Show Adabei-TV
„Engel mit Eisaugen“
Amanda Knox: Video zeigt ihre Verlobung
Welt
Mehrfacher Überschlag
Betrunkener bei Unfall aus Traktor geschleudert
Oberösterreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.