Sa, 22. September 2018

Großer Unmut

05.01.2014 11:07

Erneut Proteste gegen die Regierung in Thailand

In Thailand haben erneut Tausende Menschen gegen die Regierung demonstriert. Die Opposition bezeichnete den Protestmarsch durch die Hauptstadt Bangkok am Sonntag als Auftakt einer Reihe von Demonstrationen in den nächsten Tagen. Weitere Kundgebungen seien am Dienstag und Donnerstag geplant.

Oppositionsführer Suthep Thaugsuban will damit die Regierungsgegner mobilisieren, um Bangkok mit einer Massendemonstration am 13. Jänner lahmzulegen. Die Opposition fordert den Rücktritt von Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra und lehnt die von ihr für den 2. Februar angesetzten Neuwahlen ab. Suthep Thaugsuban will für ein, zwei Jahre eine Übergangsregierung, die politische Reformen durchsetzen soll.

Seit Oktober kommt es immer wieder zu Protesten gegen Yingluck. Die Opposition wirft der Regierungschefin vor, sie werde von ihrem vor einer Haftstrafe ins Ausland geflohenen Bruder und ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin gesteuert. Dieser spaltet das südostasiatische Land: Auf dem Land kann er sich dank populistischer Politik wie billigen Krediten, günstiger Gesundheitsversorgung und Hilfen für die Reisbauern auf eine treue Anhängerschaft stützen. Seine Gegner - die traditionelle Elite des Landes, Akademiker und die städtische Mittelschicht - werfen ihm dagegen Korruption, Verschwendung von Steuergeldern und Klientelpolitik vor.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.