Ein Verkehrsunfall auf der Tauernautobahn, ein vermeintlich zweiter Unfall und ein wirklicher Misthaufenbrand forderte Donnerstagabend zeitgleich die Feuerwehren.
Die Sirenen schrillten Donnerstag um 20.44 Uhr für die Feuerwehren Spittal/Drau, St. Peter/Spittal und Seeboden: Verkehrsunfall nach Fahrzeugüberschlag und vermeintlich eingeklemmte Person auf der A10 Tauernautobahn lautete die erste Alarmierung.
Über die Betonleitwand geschleudert
Das Auto eines 56-Jährigen aus dem Bezirk Villach, welches Richtung Villach unterwegs war, kam aus bisher unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, schleuderte über eine aufsteigende Böschung und prallte gegen eine Betonleitwand. Von dort kippte der Wagen auf die Gegenfahrbahn, wo er nach etwa 150 Metern auf der linken Fahrzeugseite liegen blieb.
„Glücklicherweise wurde dabei aber keine Person eingeklemmt“, so die Feuerwehr Spittal in ihrem Einsatzbericht. Die Rettung brachte den verletzten Lenker ins Krankenhaus Spittal. Der Wolfsbergtunnel war für die Aufräumarbeiten etwa eine Stunde lang gesperrt.
Da auf diesem Streckenabschnitt ein weiterer Verkehrsunfall gemeldet wurde und die Feuerwehr St. Peter/Spittal bereits bei dem ersten Einsatz war, fuhr die FF Spittal/Drau gemeinsam mit der Feuerwehr Seeboden die Strecke ab und hielt Ausschau nach dem vermeintlichen zweiten Unfall. „Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um Fahrzeugteile, welche durch den Aufprall auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurden. Bei dieser Suche konnte jedoch ein Brand eines Misthaufens am parallel verlaufenden Fahrradweg festgestellt werden“, so die FF Spittal.
Gemeinsam mit Kollegen der FF Seeboden wurde dieser brennende Misthaufen systematisch abgetragen und gelöscht. Der Einsatz konnte nach rund einer Stunde beendet werden.
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